Sport : Berlin spielt Hockey

Alle lokalen Bundesligaklubs treten in einer Halle an

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Berlin „Halbfinale? Das ist Spinnerei“, sagt Bastian Dittbrenner, Kapitän des TuS Lichterfelde. Der Hallenhockey-Bundesligist bemüht sich derzeit, nicht zu euphorisch zu werden. Nach vier Siegen aus vier Spielen sind die Lichterfelder überraschend Tabellenführer der Bundesliga Gruppe Ost. Am vergangenen Sonntag bezwang das noch junge Team die Zehlendorfer Wespen, den Favoriten auf den Gruppensieg.

Gelegenheit, ihre Tabellenführung zu festigen, haben die Lichterfelder heute: Um 17 Uhr trifft das Team im Horst-Korber-Sportzentrum am Olympiastadion auf den bislang sieglosen Mariendorfer HC. Die Lichterfelder sind hoher Favorit. Und genau das sieht Trainer Thorben Wegener als Problem: „Ich kenne meine Mannschaft: Wenn jeder erwartet, dass sie gewinnt, setzt sie sich selbst viel zu stark unter Druck und verkrampft.“ Der Druck dürfte durch die etwa 1000 Zuschauer, die heute erwartet werden, nicht gerade geringer werden. Zu einem Bundesligaspiel kommen meist nicht mehr als 300. Grund für den erwarteten Andrang ist der „Berlin-Spieltag“, bei dem alle Berliner Bundesligisten ein Spiel im Horst-Korber-Sportzentrum bestreiten. Die beiden Konkurrenten der Lichterfelder um die ersten beiden Plätze der Gruppe Ost spielen auch: Um 15 Uhr treffen die Wespen auf den Osternienburger HC, um 19 Uhr spielt der Berliner HC gegen den SC Charlottenburg. Am Sonntag beginnt der „Berlin-Spieltag“ bereits um 11 Uhr mit dem Zweitligaspiel des Berliner SC gegen Zehlendorf 88, danach finden drei Spiele der Frauen-Bundesliga Gruppe Ost statt. ist

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