Berliner Club im Aufstiegskampf : Union blickt trotz Niederlage nach vorne

Obwohl der 1.FC Union Berlin durch die Punktgewinne der Konkurrenten auf den dritten Tabellenplatz abrutschte, soll die Niederlage von Hannover im Aufstiegskampf nicht nachwirken

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Toni Leistner (rechts) und seine Unioner können mit der Niederlage in Hannover leben.
Toni Leistner (rechts) und seine Unioner können mit der Niederlage in Hannover leben.Foto: Peter Steffen/ dpa

Keine 24 Stunden nach der 0:2- Niederlage bei Hannover 96 scheint der 1. FC Union alles ausgewertet und abgehakt zu haben. „Wir haben in der zweiten Halbzeit im läuferischen Bereich extrem nachgelassen“, sagte Angreifer Sebastian Polter zum Spiel. Damit hatte es sich mit der Analyse. Wie gelassen die Köpenicker sind, zeigt auch, wie sie in die Woche starten. Am Montagmittag steht zunächst eine Yoga-Einheit an.

Die erste Niederlage des Berliner Zweitligisten im Jahr 2017 soll sofort in der folgenden englischen Woche mit den Partien am Mittwoch (17.30 Uhr) daheim gegen Erzgebirge Aue und am Sonntag (13.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf kaschiert werden. „Wir haben die Chance, es wieder gut zu machen. Auch wenn wir gewonnen hätten, hätte ich gesagt, dass wir das Spiel schnell abhaken müssen“, sagte Kapitän Felix Kroos, der gegen Aue wieder dabei sein soll, obwohl er in Hannover verletzt ausgeschieden war.

Keine Auswirkungen auf den Aufstiegskampf

Obwohl Union am Sonntag durch die Punktgewinne der Konkurrenten Stuttgart und Braunschweig auf Platz drei in der Tabelle abrutschte, soll die Niederlage von Hannover im Aufstiegskampf nicht nachwirken. „Ich bin von der Mannschaft total überzeugt. Wir werden bis zum Schluss oben dabei sein“, sagte Keller im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF.

In Hannover konnten sich die Köpenicker schon mal ansehen, wie es in der Bundesliga sein könnte. 7000 Unioner Fans waren mitgereist. „Es macht Spaß, vor so einer Kulisse zu spielen“, sagte Kroos. Mittelfeldmann Dennis Daube, der wie Verteidiger Kristian Pedersen nach längerer Verletzungspause mal wieder in der Startelf stand, lobte die Anhänger ebenfalls: „Das ist definitiv schon erstligareif. Das gibt uns auf dem Feld ein geiles Gefühl.“ Nicht ins Bild passt eine Meldung der Polizei Hannover. Sie habe am Samstag mit einem Wasserwerfer mutmaßliche gewaltbereite Fans beider Teams auseinander halten müssen. Es habe aber weder Verletzte noch Festnahmen gegeben, heißt es.

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