Berliner Olympia-Starter : Dabei sein ist schon vieles

Zehn Athleten aus drei Sportarten bilden das Berliner Team bei den Olympischen Winterspielen. Alle trainieren im Bereich des Olympiastützpunkts Berlin.

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Last exit Vancouver. Stefan Lindemann hört nach den Spielen auf.Foto: dpa

Größte Medaillenhoffnung ist Eisschnellläuferin Jenny Wolf, aber eine geringe Hoffnung auf Edelmetall hat auch Wolfs Teamkollegin Monique Angermüller. Die 25-Jährige gilt als die Aufsteigerin der Saison. Über 1000 Meter traut ihr Frauen-Bundestrainer Markus Eicher eine Medaille zu. Das mag optimistisch sein, denn beim Weltcup in Berlin belegte sie Platz sieben – aber da hatte sie sich nach einer langen Verletzungszeit gerade erst wieder zurückgekämpft. Kurz vor Vancouver unterlief ihr das nächste Missgeschick: Angermüller stürzte schwer auf ihren Ellenbogen. Die Eisschnellläuferin Katrin Mattscherodt hat die Hoffnung, dass sie im Teamwettbewerb eine Medaille gewinnt.

Eiskunstläufer Stefan Lindemann und die Eistänzer William und Christina Beier wären schon froh, wenn sie in die Nähe der Top Ten kommen würden. Lindemann geht es um einen würdigen Abschied, er beendet seine Karriere. Die Geschwister Beier müssen nach einer langen Trennung wieder zueinander finden.

Chancenlos ist der Eisschnellläufer Samuel Schwarz, der im Schatten der erfolgreichen Frauen steht.

Auch die Eishockeyspieler Sven Felski, Travis Mulock und André Rankel eint angesichts der extrem starken Konkurrenz vor allem der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles.

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