Berliner Pokalfinale : Der BFC Dynamo auf dem Weg zur Nummer drei der Stadt

Am Mittwochabend kommt es im Jahn-Sportpark zum Berliner Pokalfinale zwischen Regionalligist BFC Dynamo und Berlin-Ligist SV Tasmania 73. Gut 5000 Zuschauer werden erwartet. Und die Favoritenrolle ist klar verteilt.

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Dynamo ist in dieser Partie (Beginn: 19 Uhr) der klare Favorit – weil der BFC zum einen im eigenen Stadion spielt und zum anderen die bessere Form aufweist. Die bemerkenswerte Saison des Aufsteigers – der BFC steht einen Spieltag vor Schluss auf Rang fünf – soll mit dem dritten Pokalsieg in fünf Jahren gekrönt werden.

Die Entwicklung des BFC in den letzten Jahren ist positiv zu sehen. Denn die Mannschaft zeigt auf dem Platz konstant gute Leistungen und entwickelt sich erkennbar weiter. BFC-Trainer Thomas Stratos nimmt daher auch die Favoritenrolle an: „Ich sehe Tasmania als kompakte Mannschaft an, die versuchen wird, uns mit Kraft und Robustheit das Leben schwer zu machen. Von meiner Mannschaft erwarte ich, dass sie weiß, wie man mit einem solchen Gegner umgeht“, sagt Stratos. „Außerdem erwarte ich, dass wir auf dem neuen Rasen schnellen Fußball spielen und unsere Stärken ausspielen“, ergänzt der Trainer.

Fehlen wird ihm dabei Kapitän Björn Brunnemann, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Dynamo möchte in naher Zukunft die Nummer drei im Berliner Fußball werden. „Wir wollen oben mitspielen und uns weiterentwickeln. Mittelfristig wollen wir eine Mannschaft aufbauen, die auch um den Aufstieg in die Dritte Liga mitspielen kann“, sagt Stratos. Die Tradition, die konstante Weiterentwicklung und der Zuschauerzuspruch lassen dieses Ziel realistisch erscheinen.

Heute wäre alles andere als ein Sieg für Dynamo eine Überraschung. Tasmania hat jedoch nachweislich eine Mannschaft, die an guten Tagen auch Regionalligisten in Bedrängnis bringen kann. Die Möglichkeit, im DFB-Pokal gegen Erstligisten zu spielen, sollte Dynamo allerdings beflügeln.

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