Berliner Schwimm-EM : Schwarze Null dank Zuschuss

Die Schwimm-Europameisterschaften in Berlin werden mit einer „schwarzen Null“ enden.

Ermöglicht hätten dies sowohl ein Zuschuss von 3,6 Millionen Euro durch den Berliner Senat als auch zusätzliche Mittel des Deutschen Schwimm-Verbandes, erklärte DSV-Präsidentin Christa Thiel am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Der Gesamtetat der Veranstaltung habe fünf Millionen Euro betragen. Das mobile Becken im Velodrom habe etwa eine halbe Million Euro gekostet. Damit sei die aufwändige Konstruktion weitaus billiger gewesen als die ursprünglichen Angebote von Herstellern, die im siebenstelligen Bereich gelegen hätten.

Insgesamt haben nach DSV-Angaben 50 000 bis 60 000 Zuschauer die zwölftägige EM besucht. Bei der Heim-EM in Berlin vor zwölf Jahren war der DSV mit drei Dutzend Medaillen, davon 22 durch die Beckenschwimmer, zwar sportlich deutlich erfolgreicher. Trotzdem zog Thiel ein vor alle organisatorisch positives organisatorisches Fazit. „In Relation zu dieser EM war 2002 eine große DM.“ Vor den abschließenden acht Sonntagsentscheidungen standen 21 Medaillen, davon nur sechs im Becken zu Buche. (dpa)

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