Sport : Berliner Sport: Geldgeber gefunden und andere Nachrichten

Geldgeber gefunden

Es war nicht fünf vor zwölf, sondern erst halb elf. Da atmeten gestern die Veranstalter des Hallenfußballturniers der Berliner Regional- und Oberligisten erleichtert auf. In letzter Minute hatte Toni Petrina, einer der Organisatoren, noch einen Sponsor (o.tel.o) für das zweitägige Turnier in der Erika-Heß-Eissporthalle (Vorrunde am Sonnabend, 15 Uhr, Sonntag, 14 Uhr) aufgetrieben. "1200 Zuschauer pro Tag decken nun unseren Etat zu 100 Prozent", sagt Planungschef Klaus-Dieter Grube. Dass das Publikum in so großen Scharen anrückt, dafür sollen vor allem die beiden Regionalligisten 1. FC Union und Tennis Borussia sorgen. Union kündigte allerdings an, aus Sorge um Verletzungen nur eine geringfügig verstärkte Reserve zu schicken. Insgesamt nehmen elf Mannschaften teil, darunter auch der Mariendorfer SV als Sieger des Verbandsliga-Hallenturniers. Der Turniersieger erhält 4000 Mark Prämie.

Maek verstärkt den Trainerstab

Der BFC Dynamo, souveräner Spitzenreiter in der Fußball-Oberliga Nord, hat den langjährigen Stamspieler Mario Maek mit in den Trainerstab aufgenommen. Cheftrainer Jürgen Bogs hat damit nun drei erfahrene Kräfte an seiner Seite. Neben Maek sind dies Norbert Paepke und Bodo Rudwaleit (33 A-Länderspiele als Torwart für die DDR).

Auch "Uns Uwe" kommt

Drei Tage Hallenfußball in Hohenschönhausen präsentiert vom Freitag bis Sonntag Sparta Lichtenberg. Bei der 25. Auflage dieser Veranstaltung im Sportforum kämpfen am Freitag sechs Mannschaften um 8000 Mark Preisgeld: Polens Erstligist Slask Wroclaw sowie Babelsberg 03, Borussia Dortmund (Amateure), Tennis Borussia, BFC Dynamo und die Reserve des 1. FC Union. Am Sonnabend trifft in einem Oldieturnier die Uwe-Seeler-Traditionself mit sieben Ex-Nationalspielern unter anderem auf Hansa Rostock, den 1. FC Union und Ajax Amsterdam. Den Abschluss bildet am Sonntag ein Turnier für Verbands- und Landesligisten.

Capitals beenden Krise

Das Ende der Krise bei den Capitals? Ausgerechnet beim Vizemeister der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), den Kölner Haien, hatten die Berliner nach fünf sieglosen Spielen in Folge wieder Grund zum Jubeln. Laut Trainer Chris Valentine war der 2:1-Sieg ein Resultat konstanter Mannschaftsleistung. "Wir haben mehr Geduld bewiesen als zuletzt und endlich auch unsere Chancen genutzt." Im Tor habe ihn der erstmals in dieser Saison von Beginn an eingesetzte Udo Döhler überzeugt. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Döhler auch morgen im Auswärtsspiel beim Meister München Barons wieder zum Einsatz komme, sagt Valentine, will sich aber erst heute entscheiden. Unstrittig ist dagegen, dass Yvon Corriveau und Rob Guillet morgen wieder im Aufgebot der Capitals stehen.

Eisbären mit Hiobsbotschaften

Während sich bei den Capitals das Krankenlager langsam lichtet, hatte der EHC Eisbären gestern gleich zwei Hiobsbotschaften zu verkraften. Stürmer Sandy Smith muss sich morgen einer Meniskusoperation unterziehen. Smith wird damit mehrere Monate lang ausfallen. Auch Smiths Kollege Jeff Tomlinson ist gesundheitlich angeschlagen. Wegen seiner Nierenbeschwerden, die dem Stürmer bereits in der vorigen Woche zu schaffen machten, verbrachte Tomlinson zwecks genauerer Untersuchung die Nacht zum Mittwoch im Krankenhaus. Ein Ergebnis der Analyse lag gestern noch nicht vor.

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