Sport : Berliner Sport: Meister trennen sich

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Eigentlich wollten die Berliner Meister in den Latein-Tänzen, Oliver Seefeldt und Eva Wartjes vom BTC, heute Abend alles daran setzen, bei der großen ARD-Masters-Gala im Hotel Estrel an der Sonnenallee bis in die Finalrunde zu kommen. Das wäre bei der prominenten Besetzung dieser "heimlichen Weltmeisterschaft" (so die Veranstalter) schon schwer genug gewesen. Dann aber kam alles anders - und nicht unbedingt besser für das Berliner Tabnzpaar. Schuld daran ist die aktuelle Grippewelle. Eva Wartjes liegt mit Fieber im Bett, ihrem Partner bleibt nur ein Plätzchen in den Zuschauerreihen.

Dabei hätte es für die beiden ein ganz besonderes Abend werden sollen, nämlich ihr letzter gemeinsamer Wettkampf. Die Studentin der Ägyptologie und der Koch, sie werden sich trennen. "Wir wollen uns anders weiter entwickeln", sagt Eva Wartjes, "und wir wollen schneller vorankommen." Neu Partner stehen noch nicht fest.

Der Berliner Tanzsport empfindet die Trennung des Meisterpaares als Verlust. Eva Hartjes hat bereits öffentlich bekannt gegeben, dass sie künftig nicht mehr für Berlin tanzen wird. Oliver Seefeldt bleibt das Los des Neuanfangs. Er kennt es zur Genüge. Eva Hartjes war binnen kurzer Zeit schon seine vierte Partnerin. Und ganz gewiss nicht seine letzte.

Durch den Ausfall der Berliner gehen heute nur 14 Paare auf das Parkett an der Sonnenallee. Zehn Nationen sind vertreten, wenn es um die Gläserne Eins der ARD geht. 170 000 Mark sind zu verdienen, offiziell deklariert als Preisgeld und Trainingszuschuss.

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