70:76-Niederlage : Leidenschaftslos in Braunschweig

Alba Berlins Basketballer verlieren verdient 70:76 in Braunschweig und konzentrieren sich jetzt voll auf das Final Four im Eurocup.

Ute Berndt

Braunschweig - Es gibt wichtigere Basketballspiele für Alba Berlin als jenes, das am Sonntagabend in Braunschweig stattgefunden hat. Zum Beispiel jene, die am kommenden Wochenende in Vitoria beim Finalturnier des Eurocups stattfinden werden. Vielleicht erklärt sich damit, warum sich die Berliner beim Bundesligaspiel in Braunschweig als die leidenschaftslosere Mannschaft präsentierten und verdient 70:76 (31:36) verloren. „Wir hatten in den entscheidenden Szenen nicht die Ruhe und Präsenz“, sagte Alba-Trainer Luca Pavicevic.

Braunschweig hingegen überzeugte als Team und mit einer engagierten Verteidigung. Bei Alba konnten nur der Berliner Centerspieler Blagota Sekulic mit 19 Punkten und in der zweiten Halbzeit Jurica Golemac mit zehn Punkten positiv auffallen. Der Power Forward feierte rund sechs Wochen nach seinem Handbruch sein Comeback für die Berliner. Dafür kam Derrick Byars überhaupt nicht mit der Braunschweiger Verteidigung zurecht und warf alle neun Würfe aus dem Feld daneben. Lucca Staiger machte es mit acht Punkten besser. Für Braunschweig trafen Brandon Thomas mit 15 Punkten und der ehemalige Berliner Heiko Schaffartzik mit 13 Punkten am besten.

Alba hatte lediglich zu Beginn mit sechs Punkten geführt, doch schon nach dem ersten Viertel lag Braunschweig vorne, das noch um einen Play-off-Platz kämpft. Kurz nach der Halbzeit setzten sich die Gastgeber erstmals mit zehn Punkten ab (31:41). Alba kam noch einmal heran. Lucca Staiger verkürzte per Dreier (59:60), doch Brandon Thompson und Kevin Hamilton sorgten mit zwei Distanzwürfen drei Minuten vor dem Spielende für den entscheidenden Vorsprung.

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