Basketball : Alba Berlin: Härtetest am gefährlichen Punkt

Alba kann im Rückspiel gegen Caserta bereits den Einzug in die Eurocup-Zwischenrunde perfekt machen. Teammanager Demirel spricht von einem „Endspiel-Charakter“.

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Berlin - Verkehrs-Chaos in Berlin hin, Albas chronisches Reisepech her: Zum heutigen Eurocup-Spiel gegen JC Caserta werden die Spieler nicht mit der Schneeraupe ankutschiert, und in der Arena am Ostbahnhof übernachten müssen sie auch nicht, um rechtzeitig zum Tip-off um 20 Uhr dort zu sein. „Wir haben genug Pech gehabt, aber es bleibt beim normalen Ablauf“, sagt Teammanager Mithat Demirel. Die Basketball-Profis fahren also selbstständig zum Training, bevor es von dort ins Teamhotel und dann in die Halle geht.

Dabei wäre jede Vorsichtsmaßnahme angebracht. Denn erstens lag es sicher auch an der 34-stündigen Rückreise aus Italien, dass müde Alba-Spieler in Braunschweig verloren und 95 Gegenpunkte zuließen. Zum Zweiten kann Alba im Rückspiel gegen Caserta bereits den Einzug in die Eurocup-Zwischenrunde perfekt machen. Demirel spricht von einem „Endspiel-Charakter“, von einer „guten Ausgangsposition“. Und zum Dritten ist da die Sorge von Trainer Luka Pavicevic, dass nach einer Serie von 7:0 Siegen vor der Braunschweig-Niederlage plötzlich ein Bruch ins Berliner Spiel kommt. „Wir befinden uns an einem sehr gefährlichen Punkt, der über den Verlauf der weiteren Saison entscheiden kann“, warnt Pavicevic.

Zumal Caserta gefährlicher einzuschätzen ist, als es Albas 79:73-Sieg vor einer Woche andeutet.„Im Hinspiel hat man gesehen, dass Caserta in vier Minuten 15 Punkte erzielen kann“, sagt Demirel, der fordert, dass die Mannschaft in der Defensive „mehr zupackt“. Denn Caserta hat einen Vorteil: Die Italiener fuhren nach ihrem Spiel in Cremona (63:72) nach Mailand und flogen von dort aus nach Berlin. Am Montag kamen sie an, pünktlich und ausgeruht. Dominik Bardow

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