Basketball : Alba Berlin scheitert in Euroleague-Qualifikation

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat die Qualifikation zur Euroleague wie im Vorjahr verpasst. Die Berliner konnten die knappe Hinspiel-Niederlage gegen Spirou Charleroi nicht wettmachen und starten nun erneut nur im Eurocup.

Der Hauptstadtclub erreichte in der letzten Runde am Sonntag gegen Spirou Charleroi daheim nur ein 70:70 (34:29), was nach der 77:81-Niederlage aus dem Hinspiel nicht reichte. Der achtmalige deutsche Meister startet nach dem bitteren Aus nun erneut nur im Eurocup, wo die Berliner in der vorigen Saison das Finale erreicht hatten. Einziger deutscher Euroleague-Teilnehmer bleibt Meister Brose Baskets Bamberg.

Alba hatte die Nervosität gegen Charleroi vor 11.840 Zuschauern zuerst abgelegt und glich den Vier-Punkte-Rückstand aus dem ersten Match nach dem ersten Viertel aus. Den Berlinern gelang es zudem, den im Hinspiel noch überragenden Ex-Bundesligaprofi Demond Mallet fast vollkommen aus der Partie zu nehmen. Ein klares Übergewicht bei den Rebounds belegte das gute Defensivspiel der Heimmannschaft.

Die "Albatrosse" bauten die Führung zeitweise auf sieben Zähler Differenz aus. Doch ungenaue Würfe luden den belgischen Meister zu schnellen Gegenstößen ein, so dass es zur Halbzeit nur 34:29 stand.

Die laxe Umgang mit den Chancen setzte sich auch nach der Pause fort. Alba verlor nun zunehmend die Linie, Charleroi agierte immer sicherer. Der Schlussspurt der Berliner nach einem 53:64-Rückstand kam zu spät. Auch 20 Punkte von Derrick Allen und 13 von Julius Jenkins konnten das Scheitern nicht verhindern. Für die Gäste traf Brian Greene mit 17 Zählern am häufigsten. (dpa)

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