Berlin-Sport : Cottbus bleibt hart im Wechselstreit mit Mokhtari

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Cottbus Der Streit zwischen Fußball-Zweitligist Energie Cottbus und seinem Spielmacher Youssef Mokhtari hat sich weiter zugespitzt. Nachdem der Marokkaner am Samstag vor dem Spiel gegen Braunschweig zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ein Spiel boykottiert hat, um seinen Wechsel in die Bundesliga zu erzwingen, beharrt Cottbus auf hohen Forderungen. Nur bei einer Ablösesumme im hohen sechsstelligen Euro-Bereich dürfte Energie ihn ziehen lassen. „Mokhtari ist unverkäuflich“, hatte Präsident Michael Stein mehrmals betont, jedoch auf einen „dynamischen Prozess“ verwiesen. Der Marokkaner hat in Cottbus einen Vertrag bis 2007.

Laut Mokhtari hat der Erstligist 1. FC Köln Interesse an einer Verpflichtung. „Es ist alles kaputt gegangen, auch das Angebot von Frankfurt haben sie mir kaputt gemacht“, sagte der Marokkaner dem RBB. „Wenn sie mir das auch verbauen, ist der Zug wirklich abgefahren.“ Laut Energie-Manager Ralf Lempke liegt jedoch kein offizielles Angebot aus Köln vor. Bisher habe es lediglich ein Informationsgespräch zwischen Energie-Chef Stein und Kölns Manager Andreas Rettig gegeben. Trainer Petrik Sander hat Mokhtari zunächst Einzeltraining verordnet. „Unter diesen Umständen kann ich ihn schlecht auf den Platz zerren“, sagte er. dpa

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