Berlin-Sport : Cottbus jubelt über das 2:2 in der Nachspielzeit in Bochum

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Bochum Gleich zweimal durfte Energie Cottbus am Montag Erleichterung verspüren. Erst entledigte sich der Zweitligist des leidigen Themas Youssef Mokhtari, der sich zuletzt geweigert hatte, für Cottbus zu spielen. Der Marokkaner wurde nun bis zum Ende der laufenden Saison an den Bundesligisten 1. FC Köln ausgeliehen. Dann durfte der Klub im Auswärtsspiel beim Bundesliga-Absteiger VfL Bochum doch jubeln. Francis Kioyo erzielte in der Nachspielzeit vor 19 866 Zuschauern im Ruhrstadion den verdienten Ausgleich zum 2:2 (1:1).

Bereits kurz nach dem Spielbeginn hatte der Kameruner seinen Klub in Führung gebracht. Edu und Pavel Drsek wendeten das Spiel zwischenzeitig. Cottbus attackierte früh und erspielte sich einige gute Chancen. Die letzte Gelegenheit nutzte Kioyo, der kurz zuvor Glück gehabt hatte, dass er wegen Nachtretens gegen Marcel Maltritz nicht vom Platz gestellt wurde.

Bereits mit dem Abschluss der Verhandlungen mit Köln waren die Cottbuser Verantwortlichen zufrieden gewesen. Über die Gesamthöhe des verbesserten Kölner Angebots wurde Stillschweigen vereinbart. Mokhtari verzichtete auf den Großteil seines letzten Gehalts in Cottbus, um die Ausleihe zu ermöglichen. Die Ablösesumme dürfte im hohen sechsstelligen Bereich liegen. Tsp/dpa

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