Eurocup : Ein fast perfekter Abend für Alba

Albas Basketballer siegen im Eurocup 79:73 bei JC Caserta. Mit drei Siegen aus drei Spielen ist den Berlinern in der Eurocup-Gruppe H ein Weiterkommen in die Zwischenrunde nun kaum noch zu nehmen.

Berlin - Es gibt Abende, die fühlen sich einfach gut an. Alles gelingt, was auch immer man versucht. Einen solchen Basketball-Abend schien Albas Julius Jenkins im Eurocup-Auswärtsspiel bei JC Caserta erwischt zu haben. Im ersten Viertel traf er mit jedem Wurf, erzielte 13 Punkte und war drauf und dran, das Spiel seines Lebens zu machen. Dachte er. Denn nach dem ersten Viertel traf er keinen einzigen Wurf aus dem Feld mehr. Erst ist der letzten Spielminute erzielte Jenkins mit Freiwürfen seine Punkte 14 und 15. Dennoch reichte es für Albas zu einem hart erarbeiteten, aber ungefährdeten 79:73 (40:37). Mit drei Siegen aus drei Spielen ist Alba in der Eurocup-Gruppe H ein Weiterkommen in die Zwischenrunde nun kaum noch zu nehmen. Wohl auch nicht von Caserta, das nächste Woche in Berlin zu Gast sein wird.

Im Duell zweier Mannschaften, die mit zwei Siegen in den Eurocup gestartet waren, machte die Möglichkeit der ersten Niederlage zunächst vor allem den Süditalienern aus der Nähe von Neapel zu schaffen. Die Gastgeber starteten nervös, verwarfen zwei Dreier nacheinander, so dass sich Tadija Dragicevic einen Rebound greifen und die ersten zwei Punkte der Partie erzielen konnte. Ein frühes Omen: Während Dragicevic am Ende mit 16 Punkten Topscorer der Partie war, enttäuscht Caserta vor allem von der Dreipunktelinie – im Schnitt fand nur jeder fünfte Dreier bei Caserta das Ziel. Ganz im Gegensatz zu Jenkins: In den ersten zehn Minuten saß jeder seiner Dreier, zudem traf er zwei von zwei Würfen aus der näheren Distanz.

Mit seinen frühen 13 Punkten sorgte er fast im Alleingang dafür, dass Alba mit einer 27:21-Führung ins zweite Viertel ging. Dort führte Alba zwischendurch mit elf Punkten, doch dann setzte Jenkins den ersten Wurf daneben. Caserta fand neuen Mut, holte bis bis zur Pause bis auf drei Punkte auf. Doch näher als beim 40:39 direkt nach der Pause und beim 51:50 nach 25 Minuten kam Caserta nicht mehr heran. Alba blieb vorne, konnte sich bis zum Ende aber nie entscheidend absetzen. So blieb es spannend. Auch dank Jenkins plötzlicher Ladehemmung. (Tsp)

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