Vergleich auf Widerruf : Union und ISP wollen sich vergleichen

Die Auseinandersetzung zwischen dem Zweitligisten 1. FC Union und seinem ehemaligen Hauptsponsor International Sport Promotion (ISP) ist voraussichtlich bald zu Ende.

von

BerlinVor dem Landgericht Berlin schlossen beide Seiten einen Vergleich auf Widerruf. Demnach muss ISP bis zum 9. Juni 275 000 Euro an Union überweisen. Der Verein gibt dafür das von ISP hinterlegte Aktienpaket in Höhe von 2,45 Millionen Euro zurück. „Spiel, Satz und Sieg“, sagte Unions Anwalt Michael Müller. „Wenn der Vergleich mit Widerruf nicht zustande gekommen wäre, hätte ISP den Prozess verloren.“ Die Berliner hatten wegen ausstehender Zahlungen von ISP bis zur Kündigung im August sowie der mit dem Sponsorenwechsel verbundenen Kosten auf 266 000 Euro gepocht. ISP-Anwalt Simon Bergmann muss nun seine Mandaten fragen, ob sie dem Vergleich zustimmen. Beide Seiten können den Vergleich bis zum 21. Juni 2010 widerrufen. mko

Autor

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben