• Besser – aber nicht gut genug 2:2 gegen Lautern: Rostock kann zu Hause nicht gewinnen

Sport : Besser – aber nicht gut genug 2:2 gegen Lautern: Rostock kann zu Hause nicht gewinnen

André Görke

Rostock. Kurz vor der Halbzeit war der Arbeitstag des Miroslav Klose beendet. Der deutsche Nationalspieler humpelte verletzt vom Platz. „Er hat einen Schlag in die Hüfte bekommen“, sagte Eric Gerets, sein Trainer beim 1. FC Kaiserslautern. Wie lange der Stürmer ausfallen wird, ist unklar. Kaiserslautern schaffte aber auch ohne ihn ein 2:2 (1:1) beim FC Hansa Rostock. Die Pfälzer erzielten durch den für Klose eingewechselten Michael Mifsud acht Minuten vor dem Abpfiff den Ausgleich. „Für ihn freue ich mich besonders“, sagte Gerets später. „Er hat so viel Geduld gehabt, und jetzt hat er so gut gespielt.“

Den Rostocker Führungstreffer erzielte René Rydlewicz. Für den 29-Jährigen, der seinen Vertrag gerade erst bis 2006 verlängert hat, war es das fünfte Saisontor. Doch schon kurz darauf glich Vratislav Lokvenc aus. Auch die erneute Führung Hansas durch Marko Vorbeck brachte nicht den erhofften Erfolg. „Nach dem 2:1 hätten wir das Spiel nicht mehr aus der Hand geben dürfen“, sagte Rostocks Trainer Armin Veh. Der 41-Jährige hatte seine Elf umgebaut. Thomas Meggle führte erstmals von Beginn an Regie.

In Rostock warten sie weiterhin auf den ersten Heimsieg in dieser Saison. „Wir hätten uns mit einem Sieg von da unten absetzen können“, sagte Veh. „Aber für die Zuschauer war es sicherlich ein interessantes Spiel.“ Rydlewicz sagte: „Das war doch besser als die letzten Heimspiele. Wir haben einen Punkt geholt.“

Vor 18 400 Zuschauern im Ostseestadion hatte Rostocks Torhüter Mathias Schober an diesem Nachmittag gut gehalten. Manchmal hatte sein Klub einfach nur Glück: Lokvenc traf in der zweiten Halbzeit die Latte, Mifsud schoss an den Pfosten. Mario Basler, der gut spielte, sagte nach dem Abpfiff: „Wir sind ein bisschen enttäuscht.“ Der FCK bleibt Vorletzter. „Beide hätten gewinnen, aber auch verlieren können“, sagte Gerets und Basler fügte ungefragt hinzu: „Wir kommen da unten wieder raus. Ich mache mir da keine Gedanken.“

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