BHC und Co : Hockey: Saisonauftakt in der Halle

Im Hockey geht die Hallensaison an diesem Wochenende los - wie immer mit starker Berliner Beteiligung.

Dennis Grabowsky

Umringt von ihren jungen Mannschaftskolleginnen saß eine zufriedene Hockey-Olympiasiegerin von Athen auf der Tribüne. Auch ohne Natascha Keller, die sich nach einem kräfteraubenden Olympiasommer eine Pause gönnt, hatten die BHC-Frauen zuvor zum Saisonauftakt der Hallenhockey-Bundesliga ein 12:3 über die Zehlendorfer Wespen erreicht. Wespen-Trainer Bernd Rannoch war dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Ich war angetan“, sagte er, zumal der Einsatz mehrerer Stammspielerinnen bis zuletzt fraglich gewesen sei. U-18-Nationaltorhüterin Amelie Klaumünzer musste ganz passen. Tatsächlich brauchten die Frauen vom BHC eine knappe Viertelstunde, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Danach allerdings ließen sie sich von den Wespen nicht mehr in Bedrängnis bringen. Für Favoriten sei der Saisonstart immer besonders schwierig, sagte BHC-Trainer Safi Khalil, „ich bin ganz zufrieden“. Nun sei es Ziel, wieder Platz eins in der Gruppe Ost zu erreichen und so in die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Letzte Saison scheiterte man dort erst im Finale am Club an der Alster.

Direkt nach den Frauen starteten auch die BHC-Männer mit 15:7 über den Osternienburger HC in die Saison. Die anderen Berliner Vereine bestreiten ihre ersten Spiele am heutigen Sonntag.

Am kommenden Wochenende ist dann die gesamte Gruppe Ost der Frauen wie der Männer in Aktion zu sehen. Am „Berlin-Spieltag“ finden in Spandau zwölf Begegnungen an zwei Tagen statt. Von den insgesamt zwölf Erstligisten im Osten sind immerhin neun in Berlin beheimatet. Anreisen müssen nur die Frauen vom ATV Leipzig und die Männer aus Leuna und Osternienburg.

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