Sport : Blackout im Stadion des Lichts

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Torlose Spiele müssen nicht langweilig sein. Den Beweis dafür lieferten im Viertelfinalhinspiel der Champions League Benfica Lissabon und der FC Barcelona in ihrem Duell gegeneinander. Sie boten den 65 000 Zuschauern beste Unterhaltung. 0:0 endete die Partie , aber auf beiden Seiten gab es packende Strafraumszenen und Torchancen zuhauf. „Barça hätte wenigstens acht Tore schießen müssen“, schrieb das Sportblatt „Marca“. Die Zeitung „El Periódico“ ergänzte: „Barcelona hatte im ,Stadion des Lichts’ einen Blackout.“ Barça-Trainer Frank Rijkaard gab an, er sei „frustriert“ wegen der verschenkten Chancen . Sein Freund und niederländischer Landsmann Ronald Koeman, Trainer von Benfica, freute sich dagegen. „Das 0:0 ist das Beste, was uns geschehen konnte. Alles ist offen “, sagte er. Die Fans der Katalanen fühlten sich dagegen an das Europacupfinale 1961 in Bern erinnert, als Barça vier Mal den Pfosten traf und sich Benfica 2:3 geschlagen geben musste. Das Sportblatt „El Mundo Deportivo“ verlangt: „S chafft endlich diesen Fluch aus der Welt !“ Superstar Ronaldinho, in Lissabon weitgehend abgemeldet, weiß, wie dies geschehen soll: „Wir müssen einfach mehr trainieren , damit wir im Rückspiel nicht den Pfosten treffen, sondern ins Tor.“ dpa

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