Boateng-Deal : Rätselraten um Ablösesumme

Dieter Hoeneß hat die Höhe von 7,5 Millionen Euro für die Ablöse von Kevn Boateng dementiert. Der Hertha Manager sprach aber von einem "sehr guten Angebot".

Kevin-Prinz
Gepackte Koffer. Kevin Boateng muss noch den bei Tottenham Medizincheck überstehen. -Foto: ddp

Stegersbach Hertha-Manager Dieter Hoeneß hat die Höhe der Ablösesumme für Fußball-Profi Kevin Boateng dementiert. "Ich kann diese Zahlen nicht bestätigen, aber es ist schon ein sehr gutes Angebot", erklärte Hoeneß nach Eintreffen im österreichischen Trainingslager Stegersbach. Tagelang hatten Berliner Medien spekuliert, dass der englische Club Tottenham Hotspur für den 20-jährigen Mittelfeldspieler 7,5 Millionen Euro geboten haben soll.

Doch es scheint klar, dass das Angebot des Premier League-Fünften weit über dem des FC Sevilla liegen muss, der knapp fünf Millionen Euro geboten hatte. "Sevillas Angebot ist der Qualität von Kevin nicht gerecht geworden", meinte der Manager des Berliner Bundesligisten. Boateng selbst, der ursprünglich eher zu einem Wechsel nach Sevilla tendiert hatte, freut sich nun auf England. "Die Liga ist ein Traum für jeden Profi", erklärte er im Trainingslager. Als Hindernis könnte sich nun allein der Medizincheck erweisen, denn der extrovertierte Regisseur gilt als verletzungsanfällig und klagt oft über Kniebeschwerden.

Eine weitere "Baustelle" ist für Hoeneß die Personalie Dick van Burik. Der Verteidiger, der von Hertha BSC trotz laufenden Vertrages bis 2008 suspendiert worden war, hatte das Ablöseangebot der Berliner nicht akzeptiert. Der Niederländer, der lange Zeit für Hertha in der Bundesliga aktiv war, meldete sich am Freitag krank. Ins Trainingslager durfte er ohnehin nicht mitreisen. "Wir sind weiter in Gesprächen und suchen nach einvernehmlichen Lösungen", bestätigte Hoeneß. (mit dpa)

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