Bochum - Schalke 0:3 : Spiel verloren, Laune besser

Der VfL Bochum unterliegt mit dem neuen Trainer Frank Heinemann dem FC Schalke 04 im DFB-Pokalspiel mit 0:3

Richard Leipold

Frank Heinemann, der Übergangstrainer des VfL Bochum, hatte seinen Spielern eine Vorgabe gemacht, die über das rein sportliche Tagesziel hinausging: „Wir müssen die Leute wieder auf unsere Seite bringen.“ Das ist der Mannschaft zwei Tage nach der Entlassung des in Bochum überaus unbeliebten Trainers Marcel Koller in der zweiten Pokalrunde gegen Schalke 04 in Ansätzen gelungen, mehr aber auch nicht.

Die Stimmung in Bochum war deutlich besser als zuletzt bei der Heimniederlage gegen Mainz. An den von Heinemann geforderten „Kardinaltugenden Leidenschaft, Disziplin und Kampf“ hat es den Bochumern gegen den FC Schalke nicht gefehlt, aber das reichte nicht. Beim 0:3 verpasste Bochum im eigenen Stadion den Einzug in die dritte Runde. Nach Treffern von Heiko Westermann in der zehnten Minute sowie in der zweiten Halbzeit von Halil Altintop und einem Eigentor des Bochumer Verteidigers Christian Fuchs setzten sich die Schalker letztlich souverän durch. Mit dem klaren Erfolg in diesem kleinen Pokalderby stimmten die Gelsenkirchener sich und ihre Anhänger auf das große Revierderby ein, zu dem sie an diesem Samstag in der Bundesliga beim Rivalen Borussia Dortmund antreten. In der Schlussphase hatten die Schalker Fans das Pokalspiel abgehakt und widmeten sich in ihren Gesängen vornehmlich dem BVB.

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