Sport : Bordellbesuch und Klubwechsel Fußballer Rooney macht in England Schlagzeilen

Raphael Honigstein

London - Eines ist klar: Wayne Rooney wird gehen. Wenn am Dienstag die Transferperiode endet, wird der englische Fußball-Nationalspieler seinen Verein FC Everton verlassen haben. Newcastle United hat 35 Millionen Euro für den 18-Jährigen geboten, Manchester United 30 Millionen. Geld, das der FC Everton gut gebrauchen kann.

Noch offen ist, wohin Rooney wechselt. „Sun“-Leser wissen jedoch, dass er längst unterschrieben hat: Im Juli gab der bullige Stürmer nach einem Bordellbesuch in Liverpool zwar kein Trinkgeld, dafür aber fleißig Autogramme. Eine Überwachungskamera hatte Rooneys markanten Schädel eingefangen. „Wayne zahlte 45 Pfund für Sex“, stand am Dienstag auf der Titelseite. „Zu seinen Eroberungen zählten: eine 48-jährige Großmutter im PVC- Anzug, eine Mutter von sechs Kindern im Cowgirl-Kostüm und ein Mädchen aus der Karibik in pinker Unterwäsche.“

Rooney, der EM-Held Englands, hat seine Verlobte Coleen McLoughlin mit seinen nächtlichen Ausflügen angeblich in schwere Depressionen gestürzt, die selbst ein neuer Mercedes nicht heilen konnte. Rooneys Image als unbedarfter Junge ist erst mal dahin. Eine großer Brausehersteller wollte sogar den Werbevertrag mit ihm kündigen.

Newcastles Trainer Bobby Robson und Manchesters Alex Ferguson dürften die Eskapaden jedoch kaum etwas ausmachen. Beide haben eine erwiesene Schwäche für schwierige Charaktere. Allerdings steht wohl schon fest, wer das Rennen machen wird. Obwohl Newcastle mehr Geld geboten hat, gilt als sicher, dass Rooney zu seinem Traumverein Manchester United wechseln wird.

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