Boxen : Huck bleibt Boxweltmeister: Punktsieg gegen Arslan

Boxweltmeister Marco Huck hat am Samstagabend seinen Kampf gegen Firat Arslan nach Punkten gewonnen. Das Publikum reagierte mit Pfiffen auf das Urteil der Jury.

Weltmeister Marco Huck vor seinem Kampf mit Firat Arslan.
Weltmeister Marco Huck vor seinem Kampf mit Firat Arslan.Foto: dapd

Marco Huck hat zum zehnten Mal den WBO-Weltmeistertitel im Cruisergewicht verteidigt. Der 27 Jahre alte Berliner musste am späten Samstagabend gegen seinen 15 Jahre älteren Konkurrenten Firat Arslan die volle Distanz von zwölf Runden gehen und gewann schließlich einstimmig nach Punkten (115:113, 115:113, 117:11). Huck holte damit den 35. Sieg (26 nach K.o.) im 38. Kampf.

Die Zuschauer im ausverkauften Gerry-Weber-Stadium in Halle/Westfalen sahen einen engen Kampf, der favorisierte „Käpt'n“ Huck konnte Arslan lange nicht so stark kontrollieren wie zu Beginn vermutet. Die ersten Runden gingen klar an den zähen Arslan, der im Falle einer Niederlage seine Karriere beenden wollte. Erst im späteren Verlauf des Kampfes schüttelte Huck seine Überraschung ab und spielte seine technische Überlegenheit aus.

Huck hatte vor dem Kampf seinen Rücktritt angekündigt, falls er verlieren sollte.

Firat Arslan bedauerte seine Niederlage. "Ich wäre heute Weltmeister", sagte Arslan nach dem Kampf. Er sei sehr traurig über das Urteil der Punktrichter. "Ich habe heute Geschichte geschrieben", fügte Arslan hinzu. Die Sympathie des Publikums war auf jeden Fall auf der Seite des 42-Jährigen.

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