Bremen - Leverkusen 1:0 : DFB-Pokalfinale: Stimmen zum Spiel

Was Trainer, Spieler und Manager zu Werder Bremens 1:0-Sieg über Bayer Leverkusen im DFB-Pokalfinale sagen.

DFB-Pokalfinale - Bayer Leverkusen - Werder Bremen - 0:1
Will Trainer Labbadia halten: Sportdirektor Völler.Foto: dpa

Bruno Labbadia (Trainer Bayer Leverkusen):

Natürlich ist die Enttäuschung sehr groß. Es waren zwei Mannschaften auf dem Platz, die sich neutralisiert haben. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Ein Sieg hätte der Mannschaft total gut getan für die Entwicklung. Nach einer Finalniederlage ist es nicht schön, über die Zukunft zu reden.

Thomas Schaaf: (Trainer Werder Bremen): Es war ein tolles Spiel vom beiden Mannschaften, aber man hat gesehen, dass wir den Pokal haben wollten. Ein großartiger Spieler wie Mesut Özil brachte sich oft um den Lohn, weil er nicht abschließt, deswegen habe ich mich über sein Tor so sehr gefreut. Er hat eine große Entwicklung gemacht und noch einiges vor sich. Was er in dieser Saison geleistet hat, Kompliment.

Frank Baumann (Kapitän Werder Bremen):
Wenn das letzte Spiel der Karriere mit einem Pokalsieg gekrönt wird, das hat schon was. Ich hatte das Gefühl, es war ein guter Moment aufzuhören. Ich hatte mit den Adduktoren Probleme, es ging einfach nicht mehr, deswegen musste ich raus.

Rene Adler (Torwart Bayer Leverkusen): Es ist richtig schwer, etwas sinnvolles zu sagen. Zweiter Platz, davon können wir uns nichts kaufen, es ist unheimlich bitter. Bayer Vizekusen ist einfach nur ein Wort, es ist schade, dass sich das heute wieder bestätigt hat. Es ist unglücklich gelaufen für uns. Wie das Tor gefallen ist, ist sicher ein Zeichen für eine katastrophale Rückrunde. Es ist unheimlich bitter. Nach so einer Niederlage will ich keine Frage über den Trainer beantworten.

Mesut Özil (Werder Bremen, Torschütze): Wir haben als Mannschaft gezeigt, dass wir sehr stark sind. Jetzt wird nur noch gefeiert. Das war eine tolle Vorlage von Diego. Frank und Diego sind beide Persönlichkeiten und Vorbilder für uns gewesen. Diego wird seinen Weg bei Juventus machen.

Torsten Frings (Werder Bremen):
Es war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir haben heute ein Super-Spiel gemacht und verdient gewonnen. Wir standen unter Druck nach dem verlorenen UEFA-Cup-Endspiel. Natürlich sind wir mit der Bundesliga-Saison nicht zufrieden. Wir haben uns jetzt für Europa qualifiziert. Wir können zufrieden sein.

Klaus Allofs (Manager Werder Bremen):
Es kommen schon ein bisschen die Tränen, wenn man weiß, es ist das letzte Spiel von Diego, von Frank Baumann, aber so ist der Fußball.

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen):
Es war abzusehen, wer den ersten größeren Fehler macht, der wird bestraft. Kompliment an Werder Bremen. Auch unsere Mannschaft hat einen tollen Fight geliefert. Ganz sicher wird es mit Bayer Leverkusen weitergehen; wir hoffen natürlich, mit Bruno Labbadia. Wir werden uns am Dienstag zusammensetzen, und einige Dinge ansprechen, die sich aufgestaut haben. Unter Männern, wie sich das gehört. Wir sind immer noch davon überzeugt, dass der Bruno der richtige Trainer für uns ist. (dpa)

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