Sport : Bremen verliert 1:2 in Athen

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Athen Werder Bremen hat seine Chancen in der Champions League fast schon verspielt. Beim gleichfalls mit einer Niederlage in die Gruppenspiele gestarteten Panathinaikos Athen kassierten die Bremer eine 1:2 (1:2)-Niederlage und verloren überdies Stürmer Ivan Klasnic, der in der 86. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

Die Bremer rutschten mit null Punkten ans Tabellenende der Gruppe C. Ein äußerst zweifelhafter Foulelfmeter (5.), den Naldo an Sandor Torghelle verursacht haben sollte, leitete die zweite Bremer Niederlage ein. Geschockt und nervös kassierte der Bundesliga-Dritte nur drei Minuten später das 0:2 durch Evangelos Mantzios. Nach einem beherzten Sturmlauf schaffte Miroslav Klose (41.) den Anschlusstreffer. Doch auch die Einwechslung von Joker Nelson Valdez, der neben Klose und Ivan Klasnic stürmte, und des offensiven Aaron Hunt brachte die Wende gegen den schwach in die Saison gestarteten griechischen Vizemeister nicht mehr.

Einen harmlosen Zweikampf mit Naldo nutzte Torghelle zu einer theatralischen Flugeinlage, auf die der französische Schiedsrichter Eric Poulat hereinfiel und Elfmeter pfiff. „Klar ist, dass der Schiedsrichter damit das Spiel beeinflusst hat“, sagte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs. Doch es kam noch schlimmer für sein Team – und speziell für Frank Baumann. Der Kapitän leitete mit einem Ballverlust den zweiten Gegentreffer ein, den Mantzios mit einem prächtigen Rechtsschuss erzielte. Werders Trainer Thomas Schaaf schüttelte entsetzt den Kopf und wandte sich an der Seitenlinie entsetzt ab.

Seine Mannschaft legte die große Nervosität und kämpfte, angetrieben von Johan Micoud und Torsten Frings. Chancen ergaben sich vor allem für Ivan Klasnic und Klose, dem der verdiente Anschlusstreffer aber erst kurz vor der Pause glückte. Die Bremer Aufholjagd hätte im zweiten Durchgang aber schnell zu Ende sein können, als Gonzalez zunächst den Pfosten und dann die Latte traf. Die Bremer griffen weiter an, aber auch sie hatten Pech bei ihren Chancen – so auch Hunt, Klasnic und Patrick Owomoyela, die in der 80. Minute nacheinander scheiterten. dpa

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