• British Open: Langer muss nach 70er Runde zittern - Zweiter Tag für die Profigolfer in St. Andrews

Sport : British Open: Langer muss nach 70er Runde zittern - Zweiter Tag für die Profigolfer in St. Andrews

Bernhard Langer hat am zweiten Tag der 129. British Open in St. Andrews durch einen Einbruch auf den zweiten neun Löchern eine Glanzrunde verpasst. Der 42 Jahre alte Golfprofi, der am Donnerstag mit 74 Schlägen einen Fehlstart hingelegt hatte, nutzte zunächst die erneut glänzenden äußeren Bedingungen an der schottischen Westküste und absolvierte die ersten neun Löcher des legendären "Old Course" in 32 Schlägen, verlor jedoch noch drei Schläge und musste sich mit einer 70er Runde zufrieden geben.

Mit einem Gesamtergebnis von 144 zittert der zweimalige Gewinner des US Masters damit um die Qualifikation für die beiden Schlussrunden des mit umgerechnet 8,3 Millionen Mark dotierten Turniers. Den Cut schaffen nur die ersten 70 Spieler des 156 Akteure umfassenden Starterfeldes. Mit vier Birdies auf den ersten neun Löchern legte Langer den Grundstein für eine gute Runde. Vor allem im kurzen Spiel auf den riesigen Doppelgrüns lief es viel besser als am Vortag. Der Einbruch kam dann am 581 Yards langen 14. Loch, als er einen Doppelbogey fabrizierte. Bereits am Vortag hatte er am gleichen Loch einen Schlag eingebüßt.

Die zwischenzeitliche Führung übernahm der US-Amerikaner Steve Flesch, der die gnädigen Witterungsverhältnisse mit viel Sonne und unerwarteter Windstille optimal nutzte. Seiner 67er Runde vom Vortag ließ er am Freitag 70 Schläge folgen. Wieder im Vorderfeld vertreten ist auch Jean Van De Velde aus Frankreich, der im Vorjahr auf spektakuläre Weise eine Führung von drei Schlägen auf dem letzten Loch am Sonntag verspielte. Der Ryder-Cup-Spieler liegt bei fünf Schlägen unter Par.

Topfavorit Tiger Woods, dem zum Auftakt mit 67 Schlägen das zweitbeste Ergebnis des Tages gelungen war, schlug erst später ab (bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet). Ebenfalls erst am Nachmittag trat Alexander Cejka an. Dem 29-Jährigen war der Start mit einer 78er Runde völlig misslungen. Nur mit einer Glanzrunde hat der auf Rang 141 platzierte Cejka noch eine Chance, sich für die Schlussrunde zu qualifizieren. Seine Tasche packen kann bereits Vorjahressieger Paul Lawrie aus Schottland. Er verabschiedete sich mit Runden von 78 und 75 Schlägen. Lawrie litt seit Wochen unter Hüftbeschwerden, die sich am Dienstag verschlimmerten, nachdem er von einem Schläger getroffen worden war.

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