Sport : Britta Steffen beendet Streit mit Verband

Wuppertal - Der Deutsche Schwimm- Verband und seine Stars hatten Redebedarf. Nach einem öffentlich geführten Disput legten Britta Steffen und der DSV ihre Differenzen bei. Die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 und ihr Freund Paul Biedermann führten am Freitagabend eine Unterredung mit DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow.

„Wir haben ein sehr sachliches Gespräch geführt und unterschiedliche Themenschwerpunkte behandelt“, sagte Buschkow am Samstag am Rande der deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal. „Jeder konnte danach deutlicher verstehen, warum der eine oder andere das gemacht hat oder wo man Kritik übt.“ Steffen hatte die Führungsebene und insbesondere DSV-Präsidentin Christa Thiel kritisiert und dem Verband Tatenlosigkeit vorgeworfen. „Er hat mir sehr viel über die Strukturen erklärt, die ich vorher natürlich nicht kannte, woher auch. Ich bin zufrieden, dass wir angefangen haben, miteinander zu reden“, sagte Steffen.

Und auch im Wasser lief es sehr zufriedenstellend für die 29-Jährige. Im Vorlauf über 200 Meter schlug sie am Samstagvormittag nach starken 1:55,88 Minuten an. Auf das Finale verzichtet Steffen jedoch, um sich für die 50 Meter Freistil am heutigen Sonntag zu schonen.dpa

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