BUFFALOS BESTER : Heimatspiel für Christian Ehrhoff

Im April 2003 hat Christian Ehrhoff zuletzt in Berlin gespielt, damals mit den Krefeld Pinguinen. Er erinnert sich gut daran: „Da haben wir im Halbfinale bei den Eisbären gewonnen und später wurden wir Deutscher Meister.“ Für den aus Moers stammenden Verteidiger war es die Initialzündung zu einer großen Karriere. Nach dem Titel mit Krefeld wechselte er in die NHL zu den San Jose Sharks, wo er sich zwei Jahre später einen Stammplatz erkämpfte. Mit 29 Jahren ist der lauf- und schussstarke Ehrhoff einer der weltbesten Verteidiger. 574 NHL-Spiele hat er hinter sich. Mit den Vancouver Canucks verpasste er vergangene Saison in der Finalserie gegen die Boston Bruins den Titelgewinn in der NHL. Nach seinem Wechsel zu den Buffalo Sabres ist Ehrhoff nun Spitzenverdiener – sein Vertrag garantiert im 40 Millionen Dollar in zehn Jahren. Bei Vertragsende wäre er 39 Jahre, es ist am längsten laufende Kontrakt in der Geschichte der Sabres. Er setze sich trotz seines hohen Gehaltes „nicht unter Druck“, sagt Ehrhoff. Der Druck in Vancouver sei auch nicht größer gewesen. „Das Rennen um den Stanley Cup ist offen, aber wir gehören zu den besseren Teams.“

Der andere Deutsche im Team der Sabres fehlt in Berlin. Jochen Hecht zog sich eine Gehirnerschütterung zu. cv

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