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Bundesliga - 21. Spieltag : Bayern und Dortmund souverän

Am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga siegen Bayern und Dortmund im Gleichschritt 4:0. Vier Treffer erzielen auch Braunschweig und Hoffenheim und feiern wichtige Siege im Kampf gegen den Abstieg.

Die Bayern eilen weiter von Sieg zu Sieg - und können sich darüber wie hier Dante immer noch freuen.
Die Bayern eilen weiter von Sieg zu Sieg - und können sich darüber wie hier Dante immer noch freuen.Foto: dpa

Der Hamburger SV hat am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga das Kellerduell verloren und seine Niederlagenserie fortgesetzt. Die Hanseaten kassierten am Samstag mit dem 2:4 (1:0) bei Schlusslicht Eintracht Braunschweig bereits die siebte Pleite in Serie und bleiben mit 16 Punkten Tabellenvorletzter. Damit droht dem umstrittenen Trainer Bert van Marwijk die Ablösung. Auch die weiteren Abstiegskandidaten blieben allesamt ohne Sieg. Der SC Freiburg (15. Platz) verlor deutlich bei Meister und Tabellenführer Bayern München 0:4 (0:3), der VfB Stuttgart (14.) unterlag bei 1899 Hoffenheim 1:4 (0:1) und Eintracht Frankfurt (12.) war beim 0:4 (0:2) in Dortmund chancenlos. Werder Bremen (13.) erkämpfte sich immerhin noch ein 1:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach.

Titelverteidiger FC Bayern München ist bestens präpariert für das Champions-League-Duell mit dem FC Arsenal. Vier Tage vor dem Achtelfinal-Hinspiel in London lieferte der personell umgekrempelte Tabellenführer beim 4:0 (3:0) in der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg eine überzeugende Generalprobe ab. Dante (19. Minute), Xherdan Shaqiri (34./42.) mit seinem ersten Bundesliga-Doppelpack und Claudio Pizarro (88.) erzielten am Samstag die Tore vor 71 000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena. Die Bayern bauten mit dem 13. Sieg nacheinander ihren Liga-Rekord auf 46 Spiele in Serie ohne Niederlage aus. Die abstiegsbedrohten Freiburger warten dagegen weiter auf einen Sieg in München.

Aubameyang macht früh alles klar für den BVB

In Dortmund konnte die Borussia dank der Tore des pfeilschnellen Angreifers ein verdientes 4:0 (2:0) über Eintracht Frankfurt feiern. Mit seinen Saisontreffern 12 und 13 (10. Minute/21.) ebnete er vor 80 100 Zuschauern den Weg zum vierten Dortmunder Pflichtspielsieg in Serie. Darüber hinaus trafen Robert Lewandowski (47.) per Foulelfmeter und Neuzugang Milos Jojic (67.). Mehr noch als beim 1:0 im Pokal-Viertelfinale am Dienstag in Frankfurt erwies sich der BVB gegen die Hessen als das schlagkräftigere Team. Für die Eintracht war es die fünfte Schlappe in den vergangenen fünf Auswärtspartien.

Die schwarze Serie des HSV geht unterdessen weiter - und Bert van Marwijk steht vor dem Aus. Der Hamburger SV hat im Kellerduell mit dem 2:4 (1:0) bei Eintracht Braunschweig die siebte Niederlage in Serie kassiert. Durch das enttäuschende Ergebnis im „wichtigsten Spiel des Jahres“ steht der 61 Jahre alte Trainer des kriselnden HSV noch mehr unter Druck. Während der niederländische Coach wahrscheinlich bald abgelöst wird, darf Torsten Lieberknecht wieder ein bisschen Hoffnung auf den Klassenerhalt schöpfen. Im ausverkauften Stadion an der Hamburger Straße schoss vor 23 200 Zuschauern der eingewechselte Domi Kumbela (51., 61. und 85.) sowie Jan Hochscheidt (90.+3) die Tore für die Braunschweiger. Für die Hamburger, die einschließlich des 0:5 gegen Bayern München bereits ihr achtes Pflichtspiel hintereinander verloren, trafen Pierre-Michel Lasogga (23.) und Ivo Ilicevic (76.).

Stuttgart verliert weiter - 1:4 in Hoffenheim

Nach der sechsten Niederlage in Serie steckt auch der VfB Stuttgart immer tiefer im Abstiegssumpf. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schneider unterlag am Samstag im baden-württembergischen Derby bei 1899 Hoffenheim völlig verdient mit 1:4 (0:1). Ausgerechnet der Schwabe und frühere VfB-Stürmer Sven Schipplock traf in der 12. und 67. Minute. Kevin Volland gelang vor 29 847 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim zudem sein achtes Saisontor, Roberto Firmino verwandelte in der Nachspielzeit (90.+2) noch einen Foulelfmeter. Für den VfB erzielte Antonio Rüdiger noch den Anschlusstreffer (78.). Schneider muss nun am nächsten Wochenende unbedingt gegen Hertha BSC gewinnen, um seinen Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Gegen Berlin wird allerdings Mittelfeldspieler Moritz Leitner wegen der Gelb-Roten Karte (80.) fehlen.

Borussia Mönchengladbach hat das Siegen in der Rückrunde verlernt. Auch im vierten Spiel reichte es für das Team von Trainer Lucien Favre nur zu einem mageren 1:1 (0:0) beim SV Werder Bremen. Ein spätes Freistoßtor des Bremer Wintereinkaufs Ludovic Obraniak (88. Minute) glich am Samstag die frühe Gästeführung von Raffael (6.) aus. Der Ausgleich war für Gladbach die Quittung für den nachlässigen Umgang mit zahlreichen Konterchancen. Die insgesamt gerechte Punkteteilung hilft den abstiegsbedrohten Bremern mehr als den ambitionierten Gästen. Gladbach stoppte zwar die schwarze Serie von drei Niederlagen. Richtig glücklich war nach dem Abpfiff aber keiner der beiden Rückrunden-Fehlstarter. (dpa)

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