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Bundesliga am Freitag : Keine Tore zwischen Hertha und Freiburg

Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga verpasst Hertha BSC die Gelegenheit, auf einen Europapokalplatz zu klettern. Beim 0:0 gegen den SC Freiburg leisten sich die Berliner einen Rückfall in düstere Zeiten.

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Dicht über der Grasnarbe. Hertha BSC und der SC Freiburg zeigten ein schwaches Freitagsspiel.
Dicht über der Grasnarbe. Hertha BSC und der SC Freiburg zeigten ein schwaches Freitagsspiel.Foto: imago

Nun, es gab schon unterhaltsamere Fußballspiele in dieser Saison im Olympiastadion. Und das mal ganz abgesehen von der sportlichen Qualität der sportlichen Darbietungen. Dabei trafen die Berliner gestern auf einen Gegner, der tief im Tabellenkeller hockt und durchaus beherrschbar ist. Der SC Freiburg hat nicht zufällig seine vier vergangenen Auswärtsspiele verloren. Aber da die Berliner sich ihrerseits in einer kleinen Heimkrise befinden – nur ein Sieg aus den vergangenen sechs Heimspielen – entwickelte sich vor 37 920 Zuschauern ein ermüdender Kick, der in einem gerechten wie in dieser Höhe auch verdienten 0:0 mündete.

„Wir haben uns heute sehr schwer getan“, sagte Trainer Jos Luhukay, „wir haben nie den Rhythmus gefunden und zu wenig Torchancen gehabt für einen Sieg. Am Ende waren beide Teams froh, dass es beim 0:0 geblieben ist.“

Für die Berliner war es Rückfall in düstere Zeiten, in denen die Mannschaft vieles bot, nur keinen engagierten Fußball. Die Freiburger werden mit dem Punkt leben können, obgleich sie auf einem Abstiegsplatz bleiben.

Es war insbesondere in der ersten Hälfte ein weitgehend ereignisfreies Spiel, wobei die Berliner durch Sami Allagui schon nach 25 Sekunden eine gute Torchance hatte. Die zweite Spitze neben Adrian Ramos verzog kläglich. Mehr brachte Hertha für eine halbe Ewigkeit nicht zustande. Aber auch die Freiburger geizten mit Zielstrebigkeit. Admir Mehmedi schoss sogar zweimal aufs Tor, einmal parierte Thomas Kraft gut, beim zweiten Mal wurde Herthas Torwart angeschossen.

Die Freiburger spielten offenbar eine Übungseinheit nach, genauer gesagt eine, bei der es keine Tore gibt, sondern nur um Ballbesitz geht. Sie waren nur darauf bedacht, den Ball irgendwie in den eigenen Reihen zu halten. Sie erzielten damit aber keinerlei Raumgewinn. Den Berliner, die gewillte Gegner brauchen, um ihr gutes Balleroberungs- und Umkehrspiel aufziehen zu können, wussten mit dieser Art von Fußball wenig bis gar nichts anzufangen

Gestern fehlten den Berlinern die Spielordnung und die Spielstringenz. Beide Mannschaften cruisten mehr über den olympischen Rasen als das sie mit Leidenschaft um die Punkte kämpften. Fazit des ersten Abschnitts: Der eine konnte nicht, der andere wollte nicht.

Das Gute an der trägen ersten Hälfte war, das es eigentlich nur besser werden konnte. Zumindest die Freiburger kamen gleich nach Wiederbeginn einem möglichen Torerfolg gefährlich nah. Nach einer Flanke stieg Mehmedi am höchsten, sein Kopfball lenkte Kraft über das Tor zur Ecke.

Dann hatte Jos Luhukay genug gesehen. Herthas Trainer brachte Per Skjelbrad für den matten Marcel Ndjeng ins Spiel. Mit Skjelbrad, zuletzt durch eine Erkrankung geschwächt, kam ein wenig mehr Dampf in die Bemühungen der Berliner. Auch die Ostkurve, wo die treuesten Herthas-Fans stehen, war wieder aufgewacht. Doch auch ihr Gesang verhallte alsbald im dar gebotenem Nichts. Schließlich musste dann auch Tolga Cigerci angeschlagen vom Feld, für den Deutschtürken kam Peter Niemeyer.

Eine Viertelstunde vor dem Spielende sollten dann auch die Berliner einem Torerfolg mal mächtig nahe kommen. Als nichts mehr ging, fasste sich Adrian Ramos ein Herz und schoss den Ball aus stolzer Entfernung einfach mal aufs Tor. Mit dessen tückischem Aufsetzer hatte der Freiburger Torwart Oliver Baumann größte Mühe. Gleich darauf versuchte es Ramos noch einmal aus der Distanz, wieder kriegte Baumann eine Hand dazwischen. Beide Gewaltschüsse waren Ausdruck der allgemeinen Hilflosigkeit.

Zählbares sollte das Spiel nicht mehr hergeben, obgleich für den Schlussakt auch noch Ronny für den blassen Änis Ben-Hatira aufgeboten wurde. Ronny verdaddelte noch ein, zwei Bälle, ehe am Ende ein lautstarkes Pfeifkonzert einsetzte. „Das war kein schönes Spiel von beiden Seiten“, sagte Ersatzkapitän Lewan Kobiaschwili danach, „von daher ist ein Punkt okay.“  

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