Bundesliga : Auch Meyer hilft nicht

Mönchengladbach und Frankfurt trennen sich 1:2.

Mönchengladbach Eintracht Frankfurt findet langsam Gefallen am Abstiegskampf. Zum dritten Mal im vierten Spiel holten die Frankfurter im Duell mit einem direkten Konkurrenten einen Rückstand auf. Nach den Siegen gegen Karlsruhe und Cottbus gewannen sie gestern auch bei Borussia Mönchengladbach. Martin Fenin und Michael Fink machten aus dem 0:1 nach einem Eigentor von Marco Russ noch einen 2:1-Sieg. „Die Mannschaft hat unglaubliche Moral bewiesen“, sagte Verteidiger Christoph Spycher.

Für die Gladbacher hingegen spitzt sich die Situation in der Fußball-Bundesliga immer mehr zu. „Momentan ist sie sehr, sehr schlecht“, sagte der neue Trainer Hans Meyer, dessen Arbeit noch nicht fruchtet. Im dritten Spiel mit ihm kassierten die Borussen die zweite Niederlage. „Wir haben eine ganze Menge Probleme im Kopf“, sagte Meyer. Seine Mannschaft wusste die frühe Führung nicht zu nutzen. Russ hatte einen Flankenball von Marko Marin ins eigene Tor geköpft. Nur drei Minuten später narrte Ümit Korkmaz an der Seitenlinie drei Borussen, seine Hereingabe verwertete Fenin zum Ausgleich.

Die Gladbacher konnten den Druck der Anfangsphase nicht aufrechterhalten. Im Spiel nach vorne fehlte es an Ideen – und hinten machten sie erneut den entscheidenden Fehler. Nach einem Freistoß stand Fink im Strafraum völlig frei. Sein Schuss landete genau im Tordreieck. Rob Friend vergab in letzter Minute die beste Chance zum Ausgleich, als er mit dem Abschluss zu lange zögerte. Hans Meyer hofft jetzt, „bis Weihnachten möglichst den Anschluss nicht zu verlieren“ – um im neuen Jahr mit neuen Spielern vielleicht doch noch die Wende zu schaffen. Tsp

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