Bundesliga : Bayern bestätigen: Borowski kommt - Klinsmann dafür

Nun ist es amtlich: Tim Borowski wechselt zum Saisonende von Werder Bremen nach München und erhält dort einen Drei-Jahres-Vertrag. Einen Zusammenhang mit der Verpflichtung von Trainer Jürgen Klinsmann gebe es aber nicht, heißt es in München.

Borowski
Bald ein Bayer: Tim Borowski. -Foto: ddp

Marbella/MünchenDer FC Bayern München hat die Verpflichtung von Nationalspieler Tim Borowski bestätigt und wird mit dem Mittelfeldakteur von Werder Bremen einen Drei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2011 abschließen. Am Wochenende erzielte der FCB-Vorstand die Einigung mit dem Mittelfeldspieler über den Wechsel zum 1. Juli 2008, den die Bremer daraufhin bestätigten. Mit Hitzfeld-Nachfolger Jürgen Klinsmann habe die Verpflichtung aber nichts zu tun, beteuert Manager Uli Hoeneß.

Einen Wechsel noch in der Winterpause erwartet man in Bremen aber nicht. "Wir gehen zu hundert Prozent davon aus, dass Tim die Saison bei uns zu Ende spielt. Etwas anderes ist uns bisher weder von Tim noch von den Bayern angekündigt worden", sagte Werder-Manager Klaus Allofs im Trainingslager im türkischen Belek. Allofs schränkte jedoch ein: "Wenn die Bayern auf uns zukommen sollten, müssen wir uns neue Gedanken machen."

In München versuchte man indessen den Eindruck zu zerstreuen, Borowskis Verpflichtung habe mit dem Kommen von Trainer Jürgen Klinsmann zu tun, der Ottmar Hitzfeld im Sommer nachfolgen soll. "Da gibt es keinen Zusammenhang", so Manager Hoeneß im Trainingslager in Marbella. Klinsmann sei aber sehr wohl einverstanden gewesen. "Wir haben Jürgen das letzte Woche mitgeteilt, er hat diese Verpflichtung begrüßt," so Hoeneß weiter.

Borowski, dessen Vertrag zum 30. Juni ausläuft und der deshalb ablösefrei an die Isar kommt, ist nach Miroslav Klose, Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Lukas Podolski, Marcell Jansen und Jan Schlaudraff der siebte deutsche Nationalspieler der Münchner. Die Bremer hatten den Weggang von Borowski zuvor bedauert, aber erklärt, nicht mehr für den 27-Jährigen bezahlen zu wollen. (jvo/dpa)

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