Bundesliga : Dortmund: Powerplay mit Happy End

Dortmund siegt dank Kölns Eigentor 1:0. Trotzdem spielte der BVB den besseren Fußball.

Felix Meininghaus
292868_0_4b87c728.jpg
Tingadpa

Dortmund Bevor sich Jürgen Klopp nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln in der Pressekonferenz zum Spiel äußerte, musste er erst einmal kräftig durchatmen. Er sei „wirklich erleichtert, wie wir heute Fußball gespielt haben“, verkündete Dortmunds Trainer. Dass auch das Ergebnis viel an Spannung von ihm genommen hatte, behielt Klopp für sich. Beim 1:0 (0:0) vor fast 80 000 Besuchern vergab der BVB eine Vielzahl bester Möglichkeiten und benötigte am Ende Kölner Beistand. Der Treffer, der das Spiel entschied, war ein Eigentor des zuvor eingewechselten Marvin Matip.

Die Gäste vom Rhein mussten ohne ihren ersten Sturm auskommen, Novakovic hatte sich ebenso verletzt abgemeldet wie Heimkehrer Lukas Podolski. Dafür durfte der Portugiese Maniche von Beginn an ran und feierte ebenso sein Liga-Debüt wie Dortmunds neuer Angreifer Lucas Barrios. Der Argentinier führte sich zu Beginn gleich gut ein, doch seinen Schuss konnte Faryd Mondragon mit den Fäusten entschärfen. Bei einem Kopfball von Neven Subotic war Kölns Torhüter reaktionsschnell zur Stelle und rettete auf der Linie. Kurze Zeit später hielt Mondragon nach einem Freistoß von Subotic erneut klasse. „Er allein hat uns im Spiel gehalten“, lobte Kölns Trainer Zvonimir Soldo.

Kurz nach Wiederbeginn hatte Lucas Barrios erneut die Möglichkeit zur Führung, doch sein Kopfball nach feiner Flanke von Blaszczykowski strich knapp über die Latte. Dortmund drängte mächtig, und Mondragon konnte gegen Hajnal und Valdez weiter seine Qualitäten zeigen. Allerdings hatte er auch Glück, als er einen Schuss von Blaszczykowski nach vorne abprallen ließ und ein Kopfball von Santana an die Latte klatschte.

Nach einem Freistoß von Hajnal war es dann aber so weit: Tingas Kopfball leitete Matip ins eigene Tor weiter. Kölns Kevin McKenna sprach von einem „verdienten Sieg für Dortmund. Die haben so viel Druck gemacht, und das hat sich am Ende ausgezahlt“. Da konnte ihm Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nur zustimmen: „Das Powerplay, das wir abgebrannt haben, musste irgendwann zum Tor führen.“ 

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben