Bundesliga : Ein schönes Versprechen

Hertha will beim nächsten Spiel gegen Werder Bremen endlich zaubern. Notfalls ohne Pantelic, der immernoch nicht richtig fit ist.

Claus Vetter
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Kann Hertha ohne Pantelic gewinnen? -Foto: dpa

Berlin - Es könnte besser aussehen für Hertha BSC nach 26 Spieltagen. Aber auch schlechter, sagt Dieter Hoeneß. Der Manager des Berliner Bundesligisten findet: „Es geht nichts mehr nach unten und wir haben auch keine Tuchfühlung nach oben.“ Ersteres sei das Erstaunliche, schließlich hätten ja nicht wenige seinen Klub zu Beginn der Rückrunde zum Abstiegskandidaten deklariert. „Und nun bewegen wir uns in einer Tabellenregion, in der es keinen Druck gibt.“ Insofern verlange er nun für den Rest der Saison, dass die Mannschaft „ordentlichen Fußball“ spielt. „Unter diesem Motto steht das Heimspiel gegen Werder Bremen.“

Ordentlicher Fußball? Klingt gut, ist aber für Hertha am Sonnabend im Olympiastadion (Beginn 15.30 Uhr) nicht einfach umzusetzen. Schließlich wird der kriselnde Gegner aus Bremen nach vier Spielen ohne Sieg auf drei Punkte drängen. Und dann droht Herthas Offensive wie zuletzt beim 1:2 gegen Schalke und beim 1:2 in Cottbus ein Mangel an Durchschlagskraft. Marko Pantelic konnte wegen einer Wadenverhärtung gestern nicht trainieren. Zudem fällt Patrick Ebert (Leistenprobleme) vielleicht und Steve von Bergen (Muskelfaserriss) sicher aus. Trotzdem ist Herthas Trainer Lucien Favre optimistisch: „Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren.“ Dann könnte ein „schönes Ergebnis“ herauskommen.

Während Hertha nun laut Hoeneß druckfrei aufspielen kann, ist der Manager mit den Gedanken schon in der kommenden Saison. Natürlich werde man die Mannschaft noch verstärken, halte auch noch nach einem Stürmer Ausschau, sagt er. Laut „Kicker“ ist Hertha neben Hannover 96 an Ivan Klasnic interessiert, dessen Vertrag in Bremen ausläuft. Allerdings will Werder den Angreifer halten, kommende Woche will Sportdirektor Klaus Allofs mit dem 28 Jahre alten Kroaten verhandeln. Claus Vetter

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