Bundesliga : FC Bayern: Das kennt man doch

Van Bommel und Toni stärken den FC Bayern wieder. Gegen den SC Freiburg kontrollierten die Münchener mühelos das Spiel.

Freiburg - Dass Manager Uli Hoeneß nach dem 2:1-Sieg seines FC Bayern München beim SC Freiburg angekündigte, nun eine Serie starten zu wollen, um wieder an die Spitze heranzurücken, hat sicher auch mit Luca Toni und Marc van Bommel zu tun. Beide Profis kehrten gegen Freiburg ins Team der Münchner zurück und sorgten für die viel Stabilität im Team von Louis van Gaal.

Vor allem van Bommel war ein Gewinn für die Bayern. Er gab im Mittelfeld gewohnt lautstarke Kommandos, gewann wichtige Zweikämpfe und verteilte klug die Bälle. Durch seine Rückkehr besaß der deutsche Rekordmeister endlich wieder ein Kraftzentrum. Mit van Bommel und Toni, aber ohne die verletzten Flügelstürmer Ivica Olic, Franck Ribéry und Arjen Robben kehrte Trainer van Gaal zum 4-4-2-System mit Mittelfeld-Raute zurück. Thomas Müller spielte hinter den Spitzen Miroslav Klose und Toni. Nationalstürmer Mario Gomez wurde dagegen nur eingewechselt und blieb blass. Es ist wohl davon auszugehen, dass van Gaal deshalb auch künftig auf Toni setzen wird. „Ich war sehr zufrieden mit seinem Spiel“, sagte der Coach.

Die Umstellung tat den Bayern tatsächlich sehr gut. Freiburg begann zwar deutlich griffiger und drängte die Gäste in den ersten zehn Minuten weit zurück. Danach kontrollierten die Münchener aber mühelos das Spiel. Es war ihnen anzumerken, dass sie sich angesichts des Rückstandes auf die Tabellenspitze stark unter Erfolgsdruck gesetzt hatten. „Ich habe schon während meiner Vorbesprechung gemerkt, dass die Spieler sehr konzentriert sind“, sagte van Gaal. Auch das Passspiel, das van Gaal so wichtig ist, sah phasenweise gut und kontrolliert aus – obwohl das Ganze meist in die Breite statt zielstrebig in die Spitze verlief. Am Zug zum Tor und am Abschluss haperte es beim FC Bayern eben noch: Müllers Führungstor entsprang einem Abstauber, das 2:0 war ein Eigentor von Cha.

Ansonsten wurde der Favorit nur selten gefährlich: Allein Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und Luca Toni blieben noch drei Chancen vorbehalten. Ansonsten beschränkten sich die Münchner darauf, Freiburg nicht ins Spiel zu bringen. Und das klappte. „Wir hatten die eine oder andere Unkonzentriertheit zu viel“, sagte SC-Coach Robin Dutt. „Der Sieg der Bayern war verdient.“ dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar