Bundesliga : Ismael bringt sich in Nürnberg ins Gespräch

Valérien Ismael, der beim FC Bayern offenbar keine Zukunft mehr hat, kann sich eine Zukunft beim 1. FC Nürnberg vorstellen. Dort ist man aber skeptisch und erklärt, Bayern-Spieler seien im Normalfall nicht zu finanzieren.

Ismael
Ausgemustert: Valérien Ismael. -Foto: dpa

München/NürnbergInnenverteidiger Valérien Ismael vom FC Bayern München hat sich beim abstiegsbedrohten Bundesligisten 1. FC Nürnberg ins Gespräch gebracht. "Nürnberg ist ein interessanter Verein", sagte der 32 Jahre alte Franzose der "Bild". "Ich will in der Bundesliga zu einem Verein wechseln, dem ich wirklich weiterhelfen kann."

Ismael, der in den vergangenen 18 Monaten wegen mehrerer Verletzungen nur einen Kurzeinsatz beim deutschen Rekordmeister aufweisen kann, spielt in den Planungen von Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld keine Rolle mehr. "Wenn er einen neuen Verein findet, kann er gehen", hatte Manager Uli Hoeneß gesagt.

Der Pokalsieger aus Franken hat in dieser Spielzeit auch in der Defensive große Probleme. Neben dem von Trainer Hans Meyer gesetzten Andreas Wolf konnten bisher weder der Brasilianer Glauber noch der Australier Michael Beauchamp überzeugen. "Club"-Manager Bader blieb in der Nürnberger "Abendzeitung" aber hinsichtlich einer Verpflichtung Ismaels zurückhaltend: "Im Normalfall sind Stammspieler von Bayern, egal ob sie nicht mehr oder noch nicht wieder eine Rolle spielen, für uns nicht zu finanzieren", sagte er. (mit dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar