Bundesliga : Kölner Özat im Clinch mit türkischen Medien

Kölns Abwehrspieler Özat ist nach seinem Zusammenbruch im Spiel gegen den KSC wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Woran der 31-Jährige leidet, ist aber nicht bekannt. Zudem gibt es Verstimmungen mit türkischen Medien.

Özat
Ümit Özat nach seinem Zusammenbruch. -Foto: dpa

KölnÜmit Özat, Kapitän von Bundesligist 1. FC Köln, ist aus der Medizinischen Hochschule Hannover entlassen worden und nach Köln zurückgekehrt. Das gab der Verein bekannt. Nach Gesprächen mit den behandelnden Ärzten sieht der 31 Jahre alte Türke seine sportliche Zukunft positiv. Özat werde sich nach seinem Zusammenbruch am 29. August während der Erstliga-Partie beim Karlsruher SC "zeitnah" öffentlich erklären, um weitere Spekulationen auszuschließen und "umfassend über seinen Gesundheitszustand zu informieren", hieß es.

Özat wehrte sich gegen die Darstellung in einer türkischen Sport-Tageszeitung, nach der er wegen gesundheitlicher Probleme über das Ende seiner sportlichen Karriere nachdenke. Entsprechende Aussagen seien "völlig falsch und stammen nicht von mir. Wenn ich solche Gedanken hegen würde, würde ich darüber zuerst mit meiner Familie und dem 1. FC Köln sprechen und bestimmt nicht mit einer Zeitung", ließ er über seinen Verein mitteilen. Mit der Zeitung habe er überhaupt nicht gesprochen.

Medien spekulieren über Özats Erkrankung

Abwehrspieler Özat war in Karlsruhe auf dem Platz ohnmächtig zusammengebrochen. Er wurde zuletzt in der Medizinischen Hochschule in Hannover stationär behandelt. Der Zusammenbruch des 31-Jährigen am dritten Spieltag war zunächst mit einem Kreislaufkollaps begründet worden. Medien hatten auch von einer Herzmuskelentzündung berichtet.

Am Wochenende hatte Özat darum gebeten, dass keine weiteren Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht werden und die Medien seine Privatsphäre respektieren. Die Behandlung des Spielers habe Vorrang, erklärte auch Kölns Manager Michael Meier. "Ümit hat das Recht, sich alle Zeit zu nehmen, die er braucht, um die entsprechenden diagnostischen Maßnahmen abzuschließen. Wir gehen derzeit davon aus, Ümit wieder auf dem grünen Rasen zu sehen, aber oberste Priorität hat im Moment seine Gesundheit", hatte Meier wissen lassen. (jvo/dpa)

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