Bundesliga : Leverkusen und Hannover bleiben an Bayern München dran

Bayer Leverkusen rehabilitiert sich für die herbe Niederlage gegen Wolfsburg und setzt sich weiter oben fest. Auch Hannover 96 ist erfolgreich und fügt dem 1.FC Köln das erste Gegentor der Saison zu.

Gab die Vorlage zum entscheidenden Tor: Leverkusens Hakan Calhanoglu.
Gab die Vorlage zum entscheidenden Tor: Leverkusens Hakan Calhanoglu.Foto: dpa

Am fünften Bundesliga-Spieltag hat es nun also auch den 1. FC Köln erwischt: Der Aufsteiger kassierte seinen ersten Gegentreffer und zudem seine erste Niederlage seit der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. Der zuvor viermal ungeschlagene Aufsteiger verlor am Mittwochabend vor 39 400 Zuschauern das Gastspiel bei Hannover 96 mit 0:1 (0:1). Hannover setzt sich dank des Treffers von Joselu in der Spitzengruppe der Tabelle fest und rehabilitierte sich fünf Tage nach dem 0:2 in Paderborn für die unerwartete Niederlage beim anderen Aufsteiger. „Es war ein schweres Spiel heute, aber jetzt ist es ein guter Start“, sagte Joselu.

Bei der erstmaligen Rückkehr an seinen früheren Arbeitsplatz sah der ehemalige 96-Manager Jörg Schmadtke eine nur zu Beginn flotte Partie. Die Begegnung verflachte nach dem frühen Treffer schnell und bot wenig Höhepunkte. Auch in der zweiten Halbzeit, als die Kölner aufkamen, wurde es nur selten unterhaltsam. Hannover verwaltete das Ergebnis clever. „Ich gehe hier mit dem Gefühl raus, dass es eine unglückliche Niederlage war“, sagte Schmadtke.

Leverkusen siegt durch Tor von Son

Bayer Leverkusen hat seine kleine Schwächephase überwunden und bleibt auf Tuchfühlung zu Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München. Beim 1:0 (1:0) am Mittwochabend ließ sich das Team von Trainer Roger Schmidt weder von giftigen Schwaben noch einer Unwetter-Unterbrechung aus dem Konzept bringen. Torjäger Heung-Min Son sorgte mit seinem Tor für den ersten Erfolg der Leverkusener nach einem Remis und zwei ernüchternden Niederlagen in der Bundesliga und der Champions League.

Die so furios in die Saison gestarteten Leverkusener taten sich nach dem überraschenden 1:4 in Wolfsburg auch gegen Augsburg schwer – vom gewohnt ideenreichen Offensivfußball war vor 23 081 Zuschauern eher wenig zu sehen. Das lag auch an der Laufbereitschaft und Zweikampfhärte der Gäste. Für den größten Aufreger des Spiels sorgte aber kein Profi, sondern ein heftiges Gewitter. Schiedsrichter Winkmann schickte die Teams für sieben Minuten in die Kabine, ehe sich das Unwetter ein wenig beruhigt hatte und die Partie weiterlaufen konnte. (dpa)

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