Bundesliga-Saisonvorschau (8) : FC Ingolstadt 04: Kein Neuling mehr

Am 26. August startet die Fußball-Bundesliga in ihre 54. Saison. In unserer Serie testen wir Stärken, Schwächen und Vorlieben der Vereine. Folge 8: FC Ingolstadt.

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Markus Kauczinski gilt mit dem FC Ingolstadt als Abstiegskandidat. Der neue Trainer muss vor allem die Offensive in Schwung bringen.
Markus Kauczinski gilt mit dem FC Ingolstadt als Abstiegskandidat. Der neue Trainer muss vor allem die Offensive in Schwung...Foto: dpa

Was hat sich verbessert?

Team und Verein kennen die Bundesliga nach einem Jahr besser als je zuvor. Zehn Siege in der vergangenen Saison haben das Selbstvertrauen wachsen lassen. Der Liga-Neuling ist kein Neuling mehr. Einerseits sind die Erwartungen gestiegen, andererseits sieht man die zweite Bundesliga-Saison als Neustart – vor allem, weil mit Markus Kauczinski ein neuer Trainer kam, der dem Aufstiegshelden Ralph Hasenhüttl folgte. Als Erfolg wertet der FCI, dass er geschafft haben will, nicht mehr als reiner Ableger des Autobauers und Anteilseigners Audi gesehen zu werden.

Wer sind die Stars?

Kapitän Marvin Matip und Pascal Groß, der Mittelfeldlenker. Beide blieben trotz Angeboten in Ingolstadt. Genau wie Moritz Hartmann einer der Arbeiter und Teamplayer, die Ingolstadts Erfolg möglich machten. Stürmer Dario Lezcano aus Paraguay muss dagegen mehr Tore schießen, um den Star-Status noch zu erreichen.

Wer hat das Sagen?

Sportlich Manager Thomas Linke. Neu-Trainer Markus Kauczinski sammelt mit seiner sachlichen und direkten Art Pluspunkte. Der frühere Karlsruher steht unter besonderer Beobachtung und wird zwangsläufig an Vorgänger Hasenhüttl gemessen, obwohl dessen Abgang zu RB Leipzig nicht ohne Nebengeräusche ablief.

Was ist in dieser Saison möglich?

Über ein Viertel der deutschen Fußball-Fans sieht den FCI in dieser Saison als Abstiegskandidaten. Diese Nachricht wird die Oberbayern kaum aus der Ruhe bringen. Schließlich heißt das Saisonziel wieder Klassenerhalt, so früh wie möglich. Die ersten Spiele gegen Bayern und den BVB sind gleich Herausforderungen. Kauczinski muss sich bewähren und die Offensive (nur 33 Tore 2015/16) in Schwung bringen und das Angriffsspiel mit mehr direktem Drang zum Tor gestalten.

Morgen Folge 9: Hamburger SV

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