Sport : Cas bestätigt Sperre gegen Alinghi-Segler

Hamburg - Der Internationale Sportgerichtshof (Cas) in Lausanne hat die zweijährige Sperre gegen Alinghi-Segler Simon Daubney bestätigt. Der Neuseeländer war am 23. Juni 2007 während der Americàs-Cup-Regatta vor Valencia von Kontrolleuren der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) positiv auf kokainhaltige Substanzen getestet worden. Trotzdem hatte ihn die internationale Americàs-Cup-Jury zunächst von Eigenverschulden freigesprochen.

Auch der in der Schweiz zuständige Verband Swiss Olympic war dieser Einschätzung gefolgt und hatte dem bekannten Segeltrimmer und viermaligen Americàs-Cup-Sieger Daubney keine Sanktionen auferlegt. Daubney hatte stets bestritten, wissentlich Kokain genommen zu haben und vermutet, dass man ihm die Substanz in ein Getränk gemischt habe. Der 49-Jährige hatte im Juli 2007 das Team Alinghi verlassen.

Die Wada hatte nach den Vorfällen Klage beim Sportgerichtshof eingereicht und beantragt, den Segler für zwei Jahre zu sperren. Der freiwillige Rückzug Daubneys im vergangenen Jahr wird ihm angerechnet. Nunmehr ist er noch bis Juli 2009 suspendiert. Auf die sportlichen Resultate von Daubneys Segel-Crew, dem Schweizer Team Alinghi, hat das Urteil keinen Einfluss. dpa

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