Champions-League Achtelfinale : 0:1 - Bayern München patzt in Basel

Der FC Bayern München verliert das Achtelfinal-Hinspiel beim FC Basel mit 0:1 und steht damit im Rückspiel unter großem Druck. Auch Arjen Robbens Rückkehr in die Startelf brachte nicht den erhofften Aufschwung.

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Das war nichts. Bayern Kapitän Philipp Lahm ist enttäuscht nach der Pleite im Champions-League-Achtelfinale.
Das war nichts. Bayern Kapitän Philipp Lahm ist enttäuscht nach der Pleite im Champions-League-Achtelfinale.Foto: AFP

Die Gruppenphase haben sie mit Bravour absolviert, jetzt muss der FC Bayern noch drei K.o.-Runden überstehen, um den großen Traum vom Champions-League-Finale am 19. Mai im eigenen Stadion Wirklichkeit werden zu lassen. Den ersten Schritt haben sie allerdings am Mittwochabend in einem packenden Achtelfinal-Hinspiel beim FC Basel verpasst. Denn nach dem 0:1 (0:0) gegen die starken Schweizer ist die Ausgangsposition für das Rückspiel am 13. März alles andere als komfortabel. Die Krise der Bayern hat sich verschärft.

Champions-League-Zeit ist bei Bayern auch Arjen-Robben-Zeit. Nachdem der Niederländer in den vergangenen drei Spielen auf nationaler Ebene nicht in der Startelf gestanden hatte, ließ Trainer Jupp Heynckes ihn diesmal gleich von der Leine. Dafür blieb Thomas Müller draußen.

In der Anfangsphase war nichts mehr zu merken von der zuletzt ausgiebig diskutierten Indisponiertheit der Bayern. Breitbrüstig ließen die Gäste den Ball kreuz und quer durch die gegnerische Hälfte laufen. Keine drei Minuten waren gespielt, da gelang Arjen Robben auch schon die erste Vertikalaktion. Sein schickes Pässchen verarbeitete Franck Ribéry zunächst elegant, scheiterte dann aber mit einem Schuss auf die kurze Ecken am stark reagierenden Torwart Yann Sommer. In der 12. Minute entschied Sommer wieder ein 1:1-Duell mit Ribéry über die kurze Ecke für sich. Doch die Basler ließen sich vom Dominanzanspruch der Bayern nicht einschüchtern. Im Gegenteil, sie erwiesen sich als ebenbürtiger Gegner. Vor allem der energiegeladene Xherdan Shaqiri setzte seinem künftigen Arbeitgeber immer wieder zu.

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