Champions-League Achtelfinale : 1:3 - FC Barcelona zu stark für Leverkusen

Der FC Barcelona tritt in Leverkusen wie erwartet dominant auf und gewinnt das Achtelfinal-Hinspiel mit 3:1. Die Hausherren halten zwar phasenweise gut dagegen, sind für das Rückspiel aber bereits so gut wie chancenlos.

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Eiskalt im Rheinländischen Regen: Barcelonas chilenischer Doppeltorschütze Alexis Sanchez.
Eiskalt im Rheinländischen Regen: Barcelonas chilenischer Doppeltorschütze Alexis Sanchez.Foto: AFP

In Leverkusen wollten sie ganz sicher gehen um die Stimmung nicht zu gefährden. Bis zum Spiel gegen den FC Barcelona waren es noch einige Minuten, da erschien Robin Dutt auf der Videowand. Bayers Trainer informierte die Zuschauer im Stadion noch einmal, dass der spanische Meister im Schnitt normalerweise zwischen sechzig und siebzig Prozent Ballbesitz habe und man als Gegner nur selten an das Spielgerät kommt. Dutt bat die Fans daher um Nachsicht, falls die eigene Mannschaft im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mehr reagieren als agieren müsse.

Am Ende sollten sich Dutts Befürchtungen nur teilweise bestätigen, seine Mannschaft bot vor allem in der zweiten Halbzeit eine mutige Leistung. Trotzdem verlor Bayer Leverkusen gegen den FC Barcelona 1:3 (0:1) und ist damit vor dem Rückspiel in drei Wochen so gut wie ausgeschieden.

Robin Dutt hatte seine Mannschaft extrem defensiv aufgestellt, so als wolle er die zu erwartende Niederlage lediglich in Grenzen halten. Nur André Schürrle, dieses Mal als Mittelstürmer aufgestellt, hielt sich in Nähe der Mittellinie auf, alle anderen Leverkusener waren deutlich dahinter positioniert. Und so kam, was kommen musste. Barcelona hatte nicht die von Dutt prognostizierten siebzig Prozent Ballbesitz, sondern achtzig. Der Titelverteidiger ließ den Ball gewohnt sicher durch die eigenen Reihen laufen und versuchte, die Leverkusener mit vielen Seiten- und Positionswechseln zu ermüden. Im Vergleich zum verloren gegangenen Ligaspiel gegen Osasuna hatte Barcelonas Trainer Pep Guardiola die meisten seiner Schlüsselspieler in Leverkusen aufgeboten, nur Xavi und Gerard Pique fehlten.

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