Champions League : Chelsea hofft auf Ballack

Während Werder Bremen am Mittwoch auf Zypern gegen das vorzeitige Champions-League-Aus kämpft, planen viele andere Fußballklubs am vorletzten Gruppenspieltag schon fest für das Achtelfinale. Allen voran die englischen Teams Chelsea und Liverpool.

Berlin -  Doch auch andere Teams können ins Achtelfinale einziehen: sowie Italiens Spitzenreiter Inter Mailand, aber auch Atlético Madrid und der AS Rom wollen mit Siegen ihren Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Und der FC Barcelona spielt beim ebenfalls bereits qualifizierten Sporting Lissabon nur noch den Gruppensieg aus.

Besonders schwer wird es am Mittwoch wohl Vorjahresfinalist FC Chelsea haben, der wieder auf den genesenen Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack zurückgreifen kann und bei Girondins Bordeaux antritt. Zwei Heimsiege hatten das Team von Trainer Luis Felipe Scolari schon wie einen sicheren Achtelfinalisten aussehen lassen, doch in den beiden folgenden Auswärtspartien holten die Londoner nur noch einen Punkt. „Wir haben keine andere Wahl, wir müssen gewinnen“, sagte Chelseas französischer Nationalspieler Florent Malouda. Denn mit sieben Punkten führt Chelsea die Gruppe A zwar noch an, doch der AS Rom, Bordeaux (beide 6) und selbst CFR Cluj (4) haben noch Chancen auf ein Weiterkommen.

„Das ist eine ganz wichtige Woche und jetzt bekomme ich für das Spiel gegen Bordeaux Ballack und Drogba zurück“, sagte Scolari, der jedoch auf den gesperrten Mittelfeld-Regisseur Deco verzichten muss. „Es ist gut für uns, Bally wieder zu haben. Er ist ein großartiger Spieler“, sagte Deco schon am Wochenende, als Ballack beim 0:0 gegen Newcastle seinen zweiten Kurzauftritt nach seiner Fußoperation hatte und in der Schlussminute beinahe den Siegtreffer erzielt hätte.

Gute Voraussetzungen für den Einzug in das Achtelfinale der Champions League hat in der Gruppe D der FC Liverpool. Gegen Olympique Marseille kann der Champions-League-Sieger von 2005 ebenso schon alles klar machen wie Atlético Madrid gegen den PSV Eindhoven. „Liverpool gehört zu Europa. Das ist unsere Bühne“, sagte Kapitän Steven Gerrard.

Eine ähnlich schlechte Ausgangsposition wie Bremen hat in der Gruppe B Panathinaikos Athen, das bei Inter Mailand antritt. Doch Panathinaikos-Coach Henk ten Cate gab sich kämpferisch: „Wir haben nichts zu verlieren. Wir haben eine Menge Respekt vor Inter, aber Angst haben wir nicht.“ Nur noch um den Uefa-Cup geht es hingegen in Gruppe C: Schachtjor Donezk will sich mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht FC Basel den zum Weiterspielen im Uefa-Pokal berechtigenden dritten Platz sichern. Der FC Barcelona kann in Lissabon bereits den Gruppensieg perfekt machen. (dpa)

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