Sport : Champions League: Dem HSV bleibt nur die Flucht nach vorn

Mit dem Rücken zur Wand hilft nur noch die Flucht nach vorne: Da ist es auch egal, ob der Gegner Juventus Turin oder FC Bullerbü heißt. Für den Hamburger SV heißt er heute (20 Uhr 45/live bei Premiere World) im vorletzten Gruppenspiel der Champions League aber Juventus Turin. Und nur ein Sieg im Stadion Delle Alpi läßt den Hanseaten die kleine Chance, das vorzeitige Aus im europäischen Millionenspiel zu vermeiden. "Es heißt Feuer frei, vielleicht werden wir mit sechs Stürmern angreifen", sagt Trainer Frank Pagelsdorf, "es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Notfalls gehen wir mit fliegenden Fahnen unter."

Das verspricht fast ein Fußballfest wie das sensationelle 4:4 im Hinspiel. Selbstvertrauen jedenfalls haben die Hamburger wieder aufgebaut. Durch das lockere 2:0 gegen Eintracht Frankfurt am Sonnabend, aber auch durch das viel kritisierte 0:0 in der Vorwoche in Athen.

"Wir haben jetzt zweimal zu Null gespielt, das gibt Sicherheit", meint Niko Kovac, "wenn wir hinten gut stehen, ist es schwer, uns zu besiegen." Die Marschrichtung aber wird bedingungslos nach vorne zeigen. "Wir haben nichts mehr zu verlieren", verkündet Bernd Hollerbach. Allerdings muss der HSV immer noch auf Regisseur Rodolfo Cardoso verzichten, der weiterhin an seinem Muskelfaseriss laboriert. Weiterhin fehlt auch der Iraner Mehdi Mahdavikia, der im Asiencup im Einsatz ist.

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