Champions League : Der FC Barcelona scheitert erneut im Viertelfinale

Der FC Barcelona scheidet wie im Vorjahr bereits im Viertelfinale aus. Gegen Juventus Turin kamen die Katalanen nicht über ein 0:0 hinaus.

Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Messi in der ersten Hälfte getroffen.
Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Messi in der ersten Hälfte getroffen.Foto: AFP

Blut lief Lionel Messi über die Wange. Kurz zuvor war der fünfmalige Weltfußballer ungebremst und mit voller Wucht mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen, nachdem ihm sein Gegenspieler Miralem Pjanic unterlaufen hatte. Messi lag am Boden und mit ihm sinnbildlich der FC Barcelona. Von dem 0:3 vor einer Woche in Turin erholten sich die Katalanen nicht und schieden wie schon letztes Jahr im Viertelfinale der Champions League aus. Das 0:0 war zu wenig für ein erneutes Wunder.

Sie hatten ja gehofft und nach dem märchenhaften 6:1 gegen Paris St. Germain vor einem Monat schien nichts unmöglich für diese Mannschaft, die an guten Tagen immer noch zu den besten der Welt zählt, nur werden diese guten Tage immer seltener. Dass Juventus viel gefestigter als Paris ist, zeigte sich am Mittwochabend gleich in der Anfangsphase. Mutig suchte der Italienische Meister sein Heil in der Offensive, Paulo Dybala, zweifacher Torschütze aus dem Hinspiel und Juan Cuadrado waren die Aktivposten.

Juventus verteidigte sicher und lies kaum Torchancen zu

In der Abwehr stand Turin gewohnt sicher, verteidigte zeitweise mit sechs oder sieben Mann auf einer Linie und lies kaum Torchancen zu. Nur einmal kombinierte sich Barcelona durch, aber Messi vergab aus zwölf Metern. Das war Mitte der ersten Halbzeit, und wer weiß, wie dieses Spiel gelaufen wäre, hätte der Argentinier getroffen. Kurz vor der Pause sauste ein Schuss von Messi ans Außennetz, meist verfingen sich er und seine Kollegen Neymar und Luis Suarez in der vielbeinigen Abwehr der Gäste.

Nach der Pause wurden Barcelonas Bemühungen energischer, immer wieder war es Messi, der aus allen Lagen schoss, aber seine Bilanz gegen Turins Gianluigi Buffon sollte sich nicht bessern. Ein Tor gegen den Italiener sollte ihm erneut verwehrt bleiben. (Tsp)

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