Sport : Champions League: Ein Platz mehr beim großen Kick

Für die Bundesliga könnte es doch noch klappen mit einem vierten Startplatz in der Champions League. Dazu müsste allerdings der FC Bayern München die europäische Fußball-Liga gewinnen und die Bundesliga-Saison mit einem Platz schlechter als Rang drei beenden. Dann könnten die Bayern als Titelverteidiger erneut in Europas Königsklasse mitkicken, ebenso dabei wären der Deutsche Meister und der Vizemeister. Der Dritte der Tabelle käme wie geplant in die Qualifikationsrunde zur Champions League. Die Regularien des europäischen Fußball-Verbandes Uefa sehen vor, dass ein nationaler Verband maximal vier Starter stellen darf.

Eigentlich hatten sich die Deutschen lediglich auf zwei Startplätze und einen Platz in der Qualifikation eingestellt. Angesichts der mageren internationalen Erfolge in den vergangenen Jahren hatte der deutsche Verband den möglichen vierten Startrang an England verloren. Nun aber könnten andere deutsche Vereine von Bayerns Siegeszug in der Champions League profitieren. Denn durch den möglicherweise neuen Startplatz könnte eine Mannschaft mehr europäisch spielen. Der Tabellensiebte wäre demnach noch für den Uefa-Pokal qualifiziert. Bisher war das nur dem Vierten, dem Fünften und dem Sechsten vergönnt.

Was hieße das konkret? Wenn man die Tabelle nach dem 30. Bundesliga-Spieltag nimmt, stellt sich die Situation so dar: Bayern München hätte als Vierter zwar die Champions League verpasst, wäre als Titelverteidiger aber erneut qualifiziert. Der Tabellenführer (Bayer Leverkusen) und der Zweite (Borussia Dortmund) hätten ebenso einen Platz sicher. Der Tabellen-Dritte (Schalke 04) müsste in die Qualifikation. Die Vereine auf den Plätzen fünf bis sieben - Hertha BSC, Kaiserslautern und Werder Bremen - nähmen am Uefa-Pokal teil.

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