Sport : Champions League ohne Salzburg

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Valencia - Ein 0:3 in Valencia – und der Traum von Europas großer Bühne war ausgeträumt für Red Bull Salzburg. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel in der Qualifikation zur Champions League hatte sich Trainer Giovanni Trapattoni noch optimistisch gegeben – zu Unrecht, sein Team war auswärts in Spanien chancenlos. Nach Toren von Morientes und Villa war das Rückspiel nach 32 Minuten entschieden, Silva traf noch in der Nachspielzeit für Valencia.

Salzburg war ohne Alexander Zickler angetreten, der ehemalige Stürmer von Bayern München hat in der österreichischen Meisterschaft immerhin schon sieben Tore erzielt. Er musste wegen einer Oberschenkelverletzung zusehen. Sein deutscher Landsmann Thomas Linke fand: „Zicklers Ausfall war ein Schock für uns.“ Lothar Matthäus, zweiter Trainer der Salzburger, attestierte seinem Team zu „wenig Cleverness“. Der deutsche Rekordnationalspieler sagte: „Wir haben mit zu viel Angst gespielt und so durch Fehler, die nicht passieren dürften, zwei Tore hinnehmen müssen.“

Deutlich wurde am Dienstag vor 53 000 Zuschauern in Valencia, dass Trapattoni und Matthäus noch viel Arbeit vor sich haben, um ihr teures Team, in dem mehr Deutsche als Österreicher einen Stammplatz haben, an Europas Spitze heranzuführen. Dabei müssen sie künftig ohne ihren Assistenten Hans-Dieter Flick auskommen, der Kotrainer von Joachim Löw wird (siehe obenstehenden Bericht). Immerhin bleibt Salzburg nun die Teilnahme am Uefa-Cup. Tsp

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