Sport : Champions League: Und wieder gegen Owen

Nach den nicht nach Wunsch verlaufenen Auftaktpartien sind heute die Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und Borussia Dortmund in der Champions League wieder an der Reihe. Die Schalker, die ihr Heimspiel gegen Panathinaikos Athen 0:2 verloren hatten, müssen beim Gruppenfavoriten Arsenal London (20.45 Uhr/live in Premiere World) antreten. Dortmund, bei der Premiere nur zu einem 2:2 bei Dynamo Kiew gekommen, empfängt den FC Liverpool (20.45 Uhr/RTL und Premiere World).

Den FC Schalke 04 plagen vor dem Duell im Highbury-Park erhebliche Verletzungssorgen. Gestern musste Marc Wilmots das Training wegen einer Verletzung am Innenmeniskus abbrechen und fällt ebenso wie Jörg Böhme, Jiri Nemec, Sven Kmetsch und Ebbe Sand gegen den englischen Vizemeister aus. "Die haben zum Auftakt auch verloren, gegen Mallorca. Also ist das keine Übermannschaft. Für uns ist hier alles möglich", sagt der polnische Nationalspieler Tomasz Hajto und demonstriert damit die neue Schalker Zuversicht nach dem 1:0-Erfolg im Revierderby gegen Borussia Dortmund. "Wir gehen mit breiter Brust ins Spiel", meint auch Routinier Olaf Thon. Das wird allerdings auch Arsenal tun, denn das Team von Arsène Wenger hat gerade einen überzeugenden 3:1-Sieg beim FC Fulham gefeiert.

Borussia Dortmund hat angenehme Erinnerungen an den FC Liverpool: Im Europacup-Finale der Pokalsieger 1966, bislang einziges Aufeinandertreffen beider Klubs, gewann der BVB gegen die "Reds" in Glasgow mit 2:1. Gegenwärtig herrscht bei den Dortmundern großer Respekt vor dem Englischen Rekordmeister und speziell vor Michael Owen: Der gab im WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland in München beim 5:1-Erfolg Englands mit drei Treffern rechtzeitig Warnschüsse Richtung Dortmund ab. Zudem blieb der sportliche Erfolg bei den so furios in die Bundesliga gestarteten Dortmundern in jüngster Vergangenheit aus. In vier Spielen in Folge nicht gewonnen und nur das halbe Erfolgserlebnis beim 2:2 in Kiew - trotzdem fordert Matthias Sammers einen Sieg. "Wir müssen positiv denken und dürfen uns trotz des 0:1 beim FC Schalke nicht verrückt machen lassen. Wir wollen unbedingt gewinnen", setzt der 34 Jahre alte BVB-Cheftrainer sein zuletzt verunsichert wirkendes Team unter Druck.

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