Champions League : Werder trifft auf Inter

In Monaco ist die Gruppenphase der Champions League ausgelost worden. Während Bayern München und Schalke 04 lösbare Aufgaben vor sich haben, erwischte der SV Werder Bremen die schwerste Gruppe.

Erleichterung bei den Bayern, Losglück für Schalke - und auf Werder wartet der Titelverteidiger. Das Trio aus der Fußball-Bundesliga hat für die Gruppenphase der Champions League attraktive und durchaus machbare Aufgaben erwischt. Der deutsche Rekordmeister aus München trifft auf den AS Rom um Stürmerstar Francesco Totti, den FC Basel mit dem ehemaligen Bayern-Profi Thorsten Fink auf der Trainerbank und auf CFR Cluj aus Rumänien. Das ergab die Auslosung am Donnerstag im Grimaldi Forum in Monaco.

Der deutsche Vize-Meister FC Schalke 04 bekommt es mit dem entthronten französischen Serienmeister Olympique Lyon, Benfica Lissabon und "Königsklassen"-Debütant Hapoel Tel Aviv zu tun.

Die schwerste Gruppe erwischte Werder Bremen mit Vorjahressieger Inter Mailand, Tottenham Hotspur und dem niederländischen Meister FC Twente Enschede. Werder hatte sich erst am Dienstagabend im Playoff- Rückspiel bei Sampdoria Genua in der Verlängerung qualifiziert.

"Es hätte viel schlimmer kommen können. Aber wir müssen auch diese Gruppe hochkonzentriert angehen, um weiter zu kommen", lautete die erste Reaktion von Bayern-Trainer Louis van Gaal. Vor allem aber freute sich der Meistercoach darüber, "dass uns die ganz langen Flugreisen erspart geblieben sind".

Co-Trainer Hermann Gerland, der die Auslosung live im Studio von FCB.tv verfolgte, meinte: "Wir haben große Chancen, weiterzukommen." Nur knapp verpassen die Münchner ein Wiedersehen mit Luca Toni, der in der Rückrunde der vergangenen Saison an den AS Rom ausgeliehen war und jetzt für CFC Genua kickt. Ziel für den Vorjahresfinalisten ist das Londoner Wembley-Stadion, wo am 28. Mai 2011 das Endspiel ausgetragen wird.

Der erste Spieltag ist für den 14./15. September terminiert. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale, das im Februar 2011 beginnt. (dpa)

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