Chronik : Das Leben eines Sportfunktionärs

17. Juli 1920
geboren als Sohn einer begüterten Familie der Textilindustrie Barcelonas.

1943
Samaranch ruft eine spanische Rollhockey-Liga ins Leben. Bei Espanyol Barcelona spielt er sogar selbst als Rollhockey-Torhüter, später trainiert er die Rollhockey-Nationalmannschaft.

1951 und 1954
Samaranch organisiert die Rollhockey-WM in Barcelona.

1966
Chef der Behörde für Sport und Körpererziehung unter Franco.

1966 und 1967
Mitglied im IOC, Vorsitzender des spanischen NOK (bis 1971).

1970
Mitglied des Exekutivkomitees des IOC (bis 1978).

1974
Vorsitzender der IOC-Pressekommission und Vizepräsident des IOC.

1977
Samaranch wird erster Botschafter Spaniens in der Sowjetunion (bis 1980).

1980
Wahl zum Präsidenten des IOC in Moskau.

1986
Samaranch setzt sich erfolgreich für die Olympischen Sommerspiele 1992 in seiner Heimatstadt Barcelona ein.

1994
Samaranch wird seine Nähe zum spanischen Faschismus vorgehalten.

1995
Das IOC unter Samaranch setzt zwei Jahre vor seinem 75. Geburtstag die Altersgrenze auf 80 Jahre herauf.

1997
Samaranch wird für eine letzte Periode gewählt, wie 1989 und 1993 ohne Gegenkandidat, per Akklamation.

1998
Nach dem Bestechungsskandals von Salt Lake City lässt Samaranch eine Reform des IOC zu.

2001
Samaranch übergibt die Amtsgeschäfte an Jacques Rogge. Auf seinen Vorschlag hin wird sein Sohn ins IOC gewählt. Er selbst wird Ehrenpräsident.

Recherche: Thomas Friederich

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