• Clasico IV: Showdown im Camp Nou Barca und Real bekriegen sich mit Videobotschaften

Sport : Clasico IV: Showdown im Camp Nou Barca und Real bekriegen sich mit Videobotschaften

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Madrid - Als wären die verbalen Attacken von Real Madrids Trainer José Mourinho nicht genug, heizen die Rivalen den vierten und letzten Klassiker innerhalb von zweieinhalb Wochen mit einem Videokrieg an. Nie zuvor war die Stimmung vor einem „Clasico“ so gereizt wie vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid am Dienstag (20.45 Uhr/Sky). Madrid, das ein 0:2 aus dem Hinspiel aufholen muss, macht schon vor dem Spiel gegen den angesetzten Schiedsrichter Frank De Bleeckere mobil.

Der Belgier steht auf Mourinhos „Schwarzer Liste“. In einem Film auf ihrer Webseite werfen sie dem Belgier vor, den FC Barcelona 2010 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Mourinhos Inter Mailand bevorteilt zu haben. „Es ist zu hoffen, dass De Bleeckere nicht auch in dieser Partie in die Falle tappt“, heißt es in dem Video. Das Madrider Sportblatt „As“ mutmaßte gar, die Uefa habe den Belgier als Strafe für Mourinho nominiert, weil der Coach nach der Niederlage in der Vorwoche den europäischen Verband bezichtigt hatte, aufseiten Barcas zu stehen.

Barca veröffentlichte seinerseits ein Video, das unter anderem ein schweres Foul von Pepe gegen Messi und die Erfolge gegen den Rivalen in den jüngsten „Clasicos“ zeigt, das Real Madrid als Provokation wertete. Für Mourinho ist das Spiel die größte Bewährungsprobe bei Real. Denn dass er mit dem Klub den Pokal holte, ist angesichts der Brisanz dieses vierten „Clasicos“ zur Nebensache geworden – zumal den Katalanen der Ligatitel wohl nicht mehr zu nehmen ist. „Mourinho wird sich als Coach und nicht als Agitator messen lassen müssen“, schrieb die Zeitung „El Pais“. Während des Spiels selbst wird Mourinho allerdings nichts ausrichten können, denn er ist gesperrt und muss – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen – auf der Tribüne sitzen. dpa

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