CLAUDIA PECHSTEIN : Schadensersatzklage gegen Eislaufweltverband

Sie hatte es immer wieder angekündigt, nun macht Claudia Pechstein ernst: Die erfolgreichste deutsche Eisschnellläuferin wird noch in diesem Jahr eine Schadensersatzklage gegen den Eislaufweltverband ISU einreichen. „Die Klage wird bis 31. Dezember beim Landgericht München vorliegen“, erklärte ihr Manager Ralf Grengel am Freitag. Damit werde auch die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG mit verklagt, weil sie die Sperre des Weltverbandes in Deutschland durchgesetzt hätte. Laut Grengel hat Pechstein ihren Schritt am 21. Dezember in einer Rundmail sämtlichen Auswahl-Athleten, Funktionären und Trainern der DESG mitgeteilt. „Ich werde den Kampf unter Aufbietung meiner letzten Mittel und unter Ausnutzung sämtlicher Möglichkeiten führen“, schrieb Pechstein in der Mail. Die 40-Jährige wird bei der Klage von Thomas Summerer unterstützt. Der Rechtsanwalt hatte schon Leichtathletin Katrin Krabbe zu einem Schadensersatz in Höhe von 1,5 Millionen Mark verholfen. Pechstein war wegen eines auffällig schwankenden Blutparameters von der ISU gesperrt worden – später allerdings attestierten Hämatologen Pechstein eine vererbte Blutanomalie. Tsp/dpa

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